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Stadt Paderborn eröffnet zu den Sommerferien drei neue Spielplätze

Paradiese für kleine Gärtner und Feen

Paderborn

Gleich drei neue Spielplätze stehen im Stadtgebiet Paderborn zum Start in die Sommerferien bereit. Auf das neue Angebot dürfen sich die Kinder am Bruktererweg, Greitelerweg und am Wagenbreths Kamp freuen, denn sie durften bei der Gestaltung mitbestimmen.

Der stellvertretende Bürgermeister Dietrich Honervogt (links) steht auf dem Spielplatz am Greitelerweg mit dem für die neuen Spielplätze zuständigen Team aus dem Amt für Umweltschutz und Grünflächen, Jonas Jansen, Lea Lengeling und Kerstin Friske (von links).

Das Gras muss am neuen Spielplatz am Bruktererweg zwar noch etwas wachsen, durch den Bauzaun kann jedoch schon ein erster Blick auf die Spielgeräte der zukünftigen „Kleinen Gärtnerei“ erhascht werden. Die neuen Spielgeräte wie die bespielbare Gießkanne oder die wackelige Schubkarre stehen in den Startlöchern, um in den Sommerferien getestet zu werden.

Doch auch am Greitelerweg und am Wagenbreths Kamp sind neue, spannende Spielpunkte entstanden. Insgesamt können dieses Jahr somit drei Spielplätze in Paderborn zum Ferienstart eröffnet werden, teilt die Stadt mit. Dabei konnten vom Jugendamt vor der Corona-Pandemie für die Spielplätze am Greitelerweg und Wagenbreths Kamp auch Kinder- und Anwohnerbeteiligungen durchgeführt werden, die für den Entwurf für das Amt für Umweltschutz und Grünflächen die Richtung vorgegeben haben. Bei beiden Spielplätzen wurden neben den Spielgeräten Freiflächen gewünscht. Beim Greitelerweg sollte die Blumenwiese dann auch das Motto des zukünftigen Spielplatzes sein: In Spielgeräten, die wie riesige Grashalme aussehen, können sich die Kinder wie Ameisen fühlen und durch Spinnennetze klettern oder sich von Grashalm zu Grashalm hangeln.

Am Wagenbreths Kamp wiederum wurde sich von den Kindern ein Phantasie-Spielplatz gewünscht, die Drachenrutsche und das Regenbogenklettergerüst stehen nun für mutige, kleine Eroberer bereit. „Wir geben den Kindern hier in Paderborn dadurch die Möglichkeit, ihr Kinderrecht auf freie Meinungsäußerung und das Recht auf Informationen und Mitbestimmung auszuüben. Spielerisch und kindgerecht werden die Kinder nach ihren Meinungen, Ideen und Interessen befragt. Dabei bekommen die Kinder die Möglichkeit, Demokratie schon in frühen Jahren zu erfahren und zu erleben“, erläutert Marina Seipel aus dem Kinderbüro der Stadt Paderborn. „Bei der Planung eines Spielplatzes ist es besonders wichtig, den kleinen Expertinnen und Experten das Gehör zu geben. Durch den Perspektivwechsel konnten wir in den vergangenen Jahren für die Planung nur profitieren“, ergänzt Kerstin Friske vom Amt für Umweltschutz und Grünflächen. Jedes Jahr finden neue Beteiligungsmöglichkeiten in der Spielplatzplanung statt, die vom Kinderbüro der Stadt Paderborn organisiert werden.

Auf der Internetseite www.paderborn.de/beteiligung können sich Interessierte über die aktuellen Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten informieren. „Das Spielplatzteam bestehend aus Mitarbeitern vom Amt für Umweltschutz und Grünflächen und dem Jugendamt der Stadt Paderborn freuen sich auf viele spannende neue Projekte“, heißt es aus der Stadtverwaltung.

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