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Nordrhein-Westfalen holt zum 1. Oktober 28 Mordermittler aus dem Ruhestand

Pensionäre sollen Mordfälle klären

Düsseldorf

„Heiß wie Frittenfett“ müssten die Pensionäre sein, die er brauche, um ungeklärte Morde zu bearbeiten, sagte Ingo Wünsch, der Direktor des Landeskriminalamts am Freitag in Düsseldorf.

Von Christian Althoff 

Die Ordner, vor denen der damalige Mordkommissionsleiter Martin Wowro steht, sind nur ein Teil der Spurenakten, die die Kripo in den letzten 16 Jahren im Mordfall Gratzik angelegt hat. Die Kripo geht von Raubmord aus. Denn Ingo Gratzik war ein in der Sammlerszene bekannter Militariahändler. Die zahlreichen Beutestücke wie der Orden auf dieser Abbildung sind weiter verschwunden. Foto: Christian Althoff

Dort stellte Innenminister Herbert Reul (CDU) seine jüngste Idee vor: 28 erfahrene Mordermittler will das Land so schnell wie möglich aus dem Ruhestand holen, um ihre Expertise zur Aufklärung lange zurückliegender Mordfälle zu nutzen. „Fünf haben sich schon beim Landeskriminalamt beworben“, sagte der Minister.

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