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Leezenexplorer Markus Graf sammelt Spenden auf einem Klassiker der Radrouten, dem R!, der auch Schloß Holte-Stukenbrock streift

Per Rad von Münster bis Moskau

Schloß Holte-Stuk...

Der Münsterländer Markus Graf hat seine rund 4500 Kilometer lange Fahrradtour am 30. Mai in NRW gestartet und fährt als „Leezenexplorer“ in neun Wochen bis nach Litauen – und vielleicht auch noch nach Moskau. Am Montag hat er den Kreis Gütersloh durchquert und fuhr am Dienstag durch Schloß Holte-Stukenbrock.

Der Münsterländer Markus Graf hat gestern auf dem Europaradweg R1 Schloß Holte-Stukenbrock durchfahren. Er passierte die Ems-Erlebniswelt und das Furlbachtal. Foto: WB

Unterwegs ist er dabei auf dem Europaradweg R1, einem Klassiker unter den Radrouten. Von London über St. Petersburg bis nach Helsinki verbindet der Europaradweg R1 auf mehr als 5100 Kilometern Menschen, Natur und Kultur aus zehn europäischen Ländern – ein Teilstück dieses auch Euro-Route genannten Radweges führt durch Schloß Holte-Stukenbrock.

„Der Europaradweg hat mich gereizt, weil er viele sehr schöne Strecken, Regionen und Länder miteinander verbindet. Mir gefällt der europäische Gemeinschaftsgedanke, das passt zu meinem Vorhaben“, sagt Graf. Denn unterwegs ist er für einen guten Zweck: Er sammelt Spenden für die Aktion Lichtblicke. Unterstützt wird er dabei von Sponsoren zum Beispiel auch vom „Arbeitskreis Europaradweg R1“, ein Zusammenschluss der Anliegerkommunen des R1 in NRW.

Der R1 verbindet viele Sehenswürdigkeiten und Highlights miteinander. Am Dienstag fuhr er an der Ems-Erlebniswelt entlang und durch das Furlbachtal, über den Kamm des Teutoburger Waldes bis nach Detmold und zu den Externsteinen in Horn-Bad Meinberg.

Markus Graf

Als geübter Fahrradfahrer, der schon viele lange Touren auf der ganzen Welt bestritten hat, plant Markus Graf, zunächst bis nach Litauen zu fahren, abhängig von der Corona-Lage vielleicht sogar bis nach Moskau. So oder so – er sitzt gerne im Sattel und hat sich für die Tour extra eine kleine Auszeit genommen. „Ich möchte neue Landschaften, Kulturen und Leute kennenlernen und dabei Sport treiben. Ein mentaler Reset und ein wenig Abenteuer, kein Wettkampf, kein Stress, einfach nur den Weg genießen – das sind die Beweggründe für meine Tour. Und als Münsterländer habe ich die Leeze natürlich im Blut“, sagt Graf.

Wer digital die Reise von Markus Graf verfolgen möchte, kann das über seinen Blog www.leezenexplorer.de oder auf Instagram (@leezenexplorer) tun. Spenden sind dort ebenfalls möglich. Wer Lust bekommen hat, einen Teilabschnitt oder gar die ganze Route mit dem Rad zu erkunden, findet Informationen unter der Internetadresse www.euroroute-r1.de.

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