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Keine Rettungsschwimmer wegen der Pandemie: Jöllenbeck muss noch geschlossen bleiben

Personalnot: Freibad kann nicht öffnen

Bielefeld

Die kleine Marie lernt gerade schwimmen. Mit den Beinen strampelnd schiebt sie die Schwimmnudel im Becken des Brackweder Naturbades vor sich her. Immer dabei ihre Mutter Ulrike. Und auch vom Beckenrand aus werden die Übungen der jungen Wasserratte verfolgt: Louis Schelp arbeitet als Rettungsschwimmer für die Bielefelder Bäderbetriebe. Junge Leute wie er machen den Betrieb der acht Freibäder erst möglich. Und sie werden dringend gesucht.

Von Kerstin Sewöster

Rettungsschwimmer Louis Schelp hat alle Freibadbesucher im Blick und gibt gerne auch Tipps, wie zum Beispiel Marie, die sich mit Mutter Ulrike (von rechts), Sophie und Lea trotz des Regens ins Naturbad traut. Pandemiebedingt fehlen Rettungsschwimmer. Manche Freibäder können deshalb nicht öffnen. Foto: Kerstin Sewöster

So ist zum Beispiel das Freibad Jöllenbeck wegen Personalmangels noch geschlossen. „Wir haben zwar auf allen Kanälen geworben, es gibt aber immer noch nicht genug Personal mit einer Rettungsschwimmer-Ausbildung“, sagt Jürgen Athmer, Geschäftsführer der Bielefelder Bäder. Wegen der pandemiebedingt ungewissen Situation im Frühjahr hätten sich viele Aushilfen andere Jobs gesucht, an die sie nun gebunden seien, erklärt er den Mangel an Personal.

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