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Kapitän der Weserfähre in Bad Oeynhausen hört zum Saisonende auf – Weserbogen berät über Stellenausschreibung

Peter Wartenberg geht von Bord

Bad Oeynhausen

Sie fährt mit dreieinhalb Kilometern pro Stunde über die Weser. Distanz: 80 Meter. Dauer der Überfahrt: fünf Minuten. Sie verbindet den Rehmer Fähranleger mit der Freizeitanlage Großer Weserbogen auf Portaner Seite: in erster Linie für Wanderer und Spaziergänger, aber auch Radfahrer und Touristen auf zwei Rädern, die auf dem Weserradweg unterwegs sind und mit der Fähre „Amanda“ die Weser überqueren wollen.

Von Frank Dominik Lemke und Claus Brand

Mit der Glocke können Fahrgäste die Fähre rufen, wenn sie am anderen Ufer liegt. Kapitän Peter Wartenberg (74) setzt dann mit der „Amanda“ über.Mit der Glocke können Fahrgäste die Fähre rufen, wenn sie am anderen Ufer liegt. Kapitän Peter Wartenberg (Foto rechts) setzt dann über. Foto: Frank Dominik Lemke

In Corona-Zeiten ist die „Amanda“ besonders beliebt. Das WESTFALEN-BLATT war jüngst mit an Bord, hat Kapitän Peter Wartenberg begleitet, so wie es an diesem Wochenende wohl wieder zahlreiche Fahrgäste tun werden. Der Himmel ist an diesem Tag bedeckt. Die Sonne wird sich erst am späten Nachmittag zeigen. „Das Wetter ist ganz schön mau heute“, sagt Peter Wartenberg. Der Kapitän der „Amanda“ begrüßt zwei Fahrgäste, die mit ihren Fahrrädern zum Großen Weserbogen übersetzen wollen. „Schön, dass sie trotzdem fahren“, sagt Monika Aleksander, während ihr Mann Egbert Aleksander ihr hilft, das Rad an Bord zu schieben.

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