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Heilwasser der Germeter Franziskusquelle kann nicht mehr im Kurmittelhaus abgezapft werden

Pfützenkeime legen Leitung lahm

Germete

„Pseudomonas aeruginosa“ heißt der Übeltäter. Das Stäbchenbakterium ist in der Leitung der Germeter Franziskusquelle festgestellt worden, die hoch zum Kurmittelhaus führt. Der Pfützenkeim sorgt nun dafür, dass das Heilwasser dort in Zukunft nicht mehr abgezapft werden kann. Die Leitung ist stillgelegt worden.

Von Jürgen Vahle

Das Wasser der Germeter Franziskusquelle kann vorerst nicht mehr abgezapft werden. Keime in der Leitung zum Kurmittelhaus (Hintergrund) sind entdeckt worden. Norbert Hoffmann (vorne) und Ortsvorsteher Thomas Vonde überlegen nun, ob die Quelle auf andere Art wieder nutzbar gemacht werden kann. Foto: Jürgen Vahle

Das haben Ortsvorsteher Thomas Vonde und Norbert Hoffmann von den Warburger Stadtwerken bei einem Ortstermin bestätigt. Der Keim mache das ansonsten ausgesprochen gesunde Heilwasser, sobald es durch die Leitung fließt, ungenießbar. Und „Pseudomonas aeruginosa“ sei auch nicht so ohne weiteres aus der Jahrzehnte alten Leitung herauszubekommen, die von der Quelle im Kurpark unter dem Kälberbach hindurch bis zum Kurmittelhaus hinaufgeführt wird, berichtet Hoffmann.

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