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In der oberen Etage des Höxteraner Museums erwartet die Besucher ab Mai eine neugestaltete Dauerausstellung

Pins-Forum schlägt digitales Kapitel auf

Höxter

Die Kaufmannsfamilie Löwenstein war in Höxter geschätzt und geachtet. Nicht nur wegen der günstigen Preise in ihrem Kaufhaus in der ­Westerbachstraße, sondern auch, weil Kunden aus den Dörfern kostenlos mit dem Auto zum Einkauf abgeholt wurden. Als Ort der Erinnerung hält das Forum Jacob Pins mit einer Dauerausstellung die Erinnerung an die Juden wach

Von Harald Iding

Der 75-jährige Fritz Ostkämper von der Pins-Gesellschaft hält im alten Ausstellungsraum einen PC mit dem „Zeitstrahl-Entwurf“ in den Händen. Bald sollen in Höxter die Umbauarbeiten beginnen. Foto: Harald Iding

„Juden waren ein fester Bestandteil des Höxteraner Alltags, gehörten wie alle anderen zur Gesellschaft“, erinnert Fritz Ostkämper (75). Der pensionierte Gymnasiallehrer (bis Herbst 2021 Vorsitzender der „Jacob Pins Gesellschaft“) bereitet mit seiner früheren Vorstandskollegin Bärbel Werzmirzowsky die Umgestaltung der oberen Etage vor, bei der sich alles um die Geschichte der Juden dreht, die 400 Jahre hier gelebt haben – bis sie im Dritten Reich in die Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert und ermordet wurden.

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