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Sperrungen und Verkehrsbehinderungen wegen Corona-Demos in Bielefeld

Polizei erwartet am Freitag 2500 Demonstranten

Bielefeld

Die Polizei rechnet bei den für diesen Freitag angekündigten Protestaktionen von Kritikern der Corona-Maßnahmen und Gegendemonstranten mit bis zu 2500 Teilnehmern in der Bielefelder Innenstadt.  

Erneut wird die Bielefelder Polizei die Protestzüge mit einem Großaufgebot begleiten. Foto: Thomas F. Starke

Bei drei Aufzügen zwischen Hauptbahnhof und Adenauer-Platz ist erneut mit massiven Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Der Bus- und Stadtbahnverkehr könnte teilweise ausgesetzt werden. Die Polizei empfiehlt, am Freitagabend die Bielefelder Innenstadt zu meiden.

Wie bei den Aufzügen vor zwei Wochen haben sich wieder die Coronamaßnahmen-Kritiker aus Bielefeld und den Kreisen Herford sowie Gütersloh zusammen geschlossen. "Der Ordnungsbehörde wurden bislang drei Aufzüge von Gegnern der Corona-Maßnahmen und eine Gegen-Kundgebung angezeigt", sagt Polizeisprecherin Sonja Rehmert.

Unter dem Motto „Bielefeld steht auf! Für Fresse Freiheit“ soll ein Aufzug in der Zeit zwischen 18 Uhr und 21.30 Uhr mit circa 700 Teilnehmern ab dem  Skulpturenpark an der Kunsthalle starten. Dazu ruft die Gruppierung "Gütersloh steht auf!" auf.

Eine weitere Privatperson hat für den selben Zeitraum eine Versammlung mit Aufzug unter dem Motto „Bielefeld steht auf! Für eine freie Impfentscheidung!!“ mit 749 Teilnehmern ab dem Kesselbrink angemeldet.

Unter dem Motto „Frei geboren“ hat die Gruppierung "Herford steht auf!" eine weitere Versammlung mit Aufzug ebenfalls von 18 bis 21.30 Uhr mit einer erwarteten Teilnehmerzahl von circa 700 angemeldet. Der Aufzug der Kritiker der Corona-Maßnahmen soll auf dem Bahnhofsvorplatz beginnen.

Als Gegen-Kundgebung wurde eine Versammlung auf dem Platz vor dem Alten Rathaus in der Zeit von 17.30 Uhr und 21 Uhr unter dem Motto „Bielefeld nimmt Platz – Bielefeld denkt mit statt quer“ angezeigt. Dort werden etwa 250 Teilnehmer erwartet. Die Polizei rechnet erneut mit einem hohen Mobilisierungsgrad.

Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung will die Polizei „so konsequent wie möglich im Rahmen der Verhältnismäßigkeit“ verfolgen. Bei der Feststellung von Verstößen, wie zum Beispiel gegen die Maskenpflicht, wird die Polizei von Mitarbeitern des Ordnungsamtes unterstützt.

Polizeisprecherin Rehmert: "Wegen der Protestaktionen kann es in der Innenstadt zwischen 17 und 22 Uhr durch erforderliche Sperren der Polizei sowie auch zeitlich begrenzte verkehrsregelnde Maßnahmen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. Die Polizei empfiehlt, in dieser Zeit die Innenstadt zu meiden."

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