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Schwerpunktkontrolle am Dienstag im Kreis Höxter

Polizei verwarnt 191 Fahrer

Kreis Höxter

248 Verkehrsverstöße hat die Polizei im Kreis Höxter am Dienstag im Rahmen eines Kontrolltages festgestellt. In der Zeit von 6 bis 21 Uhr wurden insgesamt zwölf Kontrollstellen an verschiedenen Straßen im gesamten Kreis Höxter eingerichtet.

Die Polizei registrierte 248 Verkehrsverstöße. Foto: Gerharz

Die Autofahrer wurden unter anderem auf Ablenkung durch technische Geräte, Fahrtauglichkeit (Alkohol und Betäubungsmittel), Geschwindigkeit und Nutzung von Rückhalteeinrichtungen (Gurte, Kindersitze) überprüft. Wegen Verkehrsverstößen wurden schließlich 191 Verwarnungen ausgesprochen, 55 Ordnungswidrigkeiten­anzeigen und zwei Strafanzeigen gefertigt.

Sieben Verkehrsteilnehmer mit Handy

Neben zahlreichen Geschwindigkeitsverstößen wurden sieben Verkehrsteilnehmer angezeigt, weil sie während der Fahrt ihr Mobiltelefon genutzt hatten. Zwei Fahrzeugführer hatten ihre Ladung nicht vorschriftsmäßig gesichert. Gegen zwei weitere wurden Ermittlungsverfahren eröffnet, weil ihre Fahrzeuge weder versichert noch zugelassen waren. Besonders aufgefallen ist gegen 7 Uhr ein 23-jähriger Fahrer aus Holzminden, der mit seinem Audi auf der K45 bei Corvey bei erlaubten 70 Stundenkilometern mit Tempo 124 gemessen wurde.

Polizeiliche Präsenz in der Fläche

Ähnlich schnell war ein 42-jähriger Motorradfahrer aus Göttingen, dessen Geschwindigkeit gegen 18 Uhr auf der B 64 bei Hembsen gemessen wurde: Bei erlaubten 100 war er mit fast 160 Stundenkilometernunterwegs. Beide erwartet nun jeweils ein Bußgeld von mindestens 240 Euro, ein Fahrverbot von einem Monat sowie die Eintragung eines Punktes im Zentralregister in Flensburg. „Zu den Zielen dieses integrativen Kontrolleinsatzes, an dem Kräfte der drei Direktionen Verkehr, Gefahrenabwehr/Einsatz und Kriminalität beteiligt waren, gehört es, auf Straßen von überörtlicher Bedeutung Hauptunfallursachen zu bekämpfen und gleichzeitig die polizeiliche Präsenz in der Fläche zu erhöhen“, sagte Polizeisprecher Jörg Niggemann.

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