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Mitarbeiter der Verwaltung rufen die „110“ an – Beamte nehmen Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und Beleidigung auf

Polizeieinsatz im Stadthaus am Petritor

Höxter

Das ist für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Höxter kein schöner Wochenstart gewesen: Am Montag riefen sie die Polizei, weil ein Sozialhilfeempfänger im Stadthaus am Petritor plötzlich ausrastete.

Von Harald Iding

In das Stadthaus am Petritor (Höxter) drang am Montagmorgen ein 42-Jähriger ein, obwohl er schon Hausverbot hatte. Die Polizei rückte gleich mit mehreren Kräften aus. Foto: Harald Iding

Der 42-Jährige, der in der Großgemeinde Höxter leben soll, habe sich am Montagmorgen gegen 9.25 Uhr laut Polizeisprecher Jörg Niggemann widerrechtlich in dem Gebäude an der Westerbachstraße aufgehalten. „Laut Zeugenaussagen wurde der Sozialhilfeempfänger vor Ort schnell beleidigend“, so Niggemann. Weil die städtischen Bediensteten Sorge hatten, dass noch etwas Schlimmes passieren könnte, riefen sie kurzerhand die Einsatzkräfte.

Und die fuhr gleich mit drei Streifenwagen und Blaulicht vor. „Als die Beamten schon nach kurzer Zeit nach der Alarmierung eintrafen, ließ sich der Mann von den Kollegen schnell beruhigen“, so Niggemann. Er habe sich ohne Widerstand nach draußen führen lassen, wo allerdings gleich ein Platzverweis gegen ihn ausgesprochen wurde. Seinen lautstarken „Auftritt“ – den wird auch der Sozialhilfeempfänger wohl nicht so schnell vergessen. Noch am Montag erfolgten Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und Beleidigung. „Der Mann hatte vorher schon ein Hausverbot für das Stadthaus“, sagte Niggemann auf Anfrage dieser Zeitung.

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