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Delbrücker und Hövelhofer Teilnehmer pilgern zur Basilika – allerdings auf zwei Rädern

Radwallfahrt der Kolpinger nach Werl

Delbrück/Hövelhof

Die Kolpingsfamilien Delbrück und Hövelhof haben eine Radpilgertour zum Marienwallfahrtsort Werl organisiert. 60 Frauen, Männer und Kinder folgten der Einladung und starteten morgens um 6 Uhr auf dem historischen Delbrücker Kirchplatz.

Auf Einladung der Kolpingsfamilien Delbrück und Hövelhof pilgerten 60 Frauen, Männer und Kinder mit ihren Fahrrädern zur Basilika nach Werl. Foto: Kolpingsfamilie

Bei bestem Wetter folgten sie auf 68 Kilometern den Spuren der Delbrücker Fußpilger, die sich seit 1838 jedes Jahr auf den zweitägigen Weg zur Muttergottes „Trösterin der Betrübten“ machen.

Ausgestattet mit dem Wallfahrtsheftchen „Delbrück - Werl“ steuerten die Radler ihre erste Station zum Beten und Singen an der Hirtenkapelle des Gastlichen Dorfes in Sudhagen an. In der Lippstädter Elisabethkirche erhielten sie von Pastor Torsten Roland den Reisesegen. Weitere Stationen für spirituelle Impulse folgten in den Kirchen St. Christophorus Ostinghausen und St. Cäcilia Westönnen.

Gegen 10 Uhr erreichten sie die Grundschule in Borgeln und trafen die Fußpilger, die dort ihre Frühstücksrast einlegen. Diese Pause bot eine Gelegenheit zu angeregten Gesprächen.

Vor den Kirchenstufen in Werl bildeten die Teilnehmenden der Radlergruppe ein Spalier für die Fußpilger und nahmen nach ihnen am feierlichen Einzug in die Basilika teil.

Andacht zum Beginn des Patronatsfestes in der Basilika

Weitere Programmpunkte waren die Kreuzwegandacht an den Stationen im Garten und die Andacht zum Beginn des Patronatsfestes in der Basilika. Abends stand ein Bus mit Radanhänger an der Stadthalle bereit, den 30 Pilgernde vorher beim Radwallfahrtsteam gebucht hatten. Die Organisation lag vornehmlich in den Händen von Hubert Löbbecke. Weitere Begleitende auf der Strecke waren Günther Burchert, Mechthild und Hubert Brockmann sowie Regina und Heiner Brucksch. An ihren Drahteseln wehten große Wallfahrtswimpel.

Nach der Premiere im Jahr 2019 und zwei Jahren Pandemie-Pause fand die Tour zum zweiten Mal statt. Wertvolle Unterstützung leisteten diesmal sechs Sanitätskräfte der Delbrücker DRK-Fahrradstaffel. Alle Teilnehmer, darunter ehemalige, langjährige Fußpilger, freuten sich über das alternative Angebot. Sie waren beeindruckt von dem Erlebnis und der guten Vorbereitung. Gleichzeitig leisteten sie einen umfangreichen Beitrag für eine Aktion der Kolpingjugend im Diözesanverband Paderborn, die das Radeln mit Umweltschutz verbindet.

Bei der zweiten Auflage „Kolping-Radeln“ werden während der Sommerferien geradelte Kilometer gesammelt. Anschließend finden zum CO2-Ausgleich Baumpflanzungen statt. Wer unabhängig von Fahrten der Kolpingsfamilien privat oder in einer Gruppe Kilometer beisteuern möchte, kann Fotos und Infos über das Kontaktformular auf der Homepage kolpingjugend-dv-paderborn.de hochladen.

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