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Politik beschließt auf fünf Jahre befristete Stelle zum Schutz der Naturschutzgebiete im Kreis Minden-Lübbecke

Ranger soll in Moor und Wiehen wachen

Minden/Lübbecke

Was sonst vor allem aus den großen deutschen Nationalparks bekannt ist, soll es künftig für zunächst fünf Jahre auch im Mühlenkreis geben: einen Ranger.

Hans-Jürgen Amtage

Damit die einzigartigen Naturschutzgebiete des Kreises wie das Große Torfmoor weiterhin Lebensraum für bedrohte Arten sein können, wird jetzt ein Ranger eingestellt. Foto: Freya Schlottmann

Begründet wird die neue Stelle, die jährlich knapp 80.000 Euro kosten wird, damit, dass dem Kreis Minden-Lübbecke der gesetzliche Auftrag obliege, das Landes- und Bundesnaturschutzgesetz umzusetzen und zu überwachen, dass Ge- und Verbote zum Schutz von Natur und Landschaft eingehalten werden. So befinden sich im Mühlenkreis mehr als 70 Naturschutzgebiete, 20 davon dem europäischen Schutzgebietssystem Natura 2000 angehörend. Das Große Torfmoor, die Bastauniederung, das Oppenweher Moor, das Alte und Neuenbaumer Moor, die gesamte Weseraue sowie das Wiehen- und Wesergebirge seien großflächige Schutzgebiete, die mit ihren Arten europaweit bedeutsam seien, argumentiert der Kreis.

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