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Ostdeutsche Heimatstube in Schloß Holte-Stukenbrock soll ohne Absprache ausgeräumt worden sein – Hans Lebersorger und Horst Dieter Schmelzer geschockt

„Rausschmiss per Einschreiben“

Schloß Holte-Stukenbrock

Drei Stühle, leere Vitrinen und ein verschlossenes Schränkchen, in dem sich ein paar Bunzlauer Tonwaren aus der Handtöpferei Greulich befinden – mehr ist von der Ostdeutschen Heimatstube im Heimathaus 1 nicht übrig geblieben. „Wir wissen nicht, wo die Sachen geblieben sind“, sagen Hans Lebersorger, seit zwölf Jahren Vorsitzender des Ortsverbandes des Bundes der Vertriebenen (BdV) und sein Stellvertreter Horst Dieter Schmelzer.

Von Dirk Heidemann

Horst Dieter Schmelzer (links) und Hans Lebersorger sitzen im fast leeren Raum der ehemaligen Ostdeutschen Heimatstube im Heimathaus 1. Foto: Dirk Heidemann

„Das ist eine Falschaussage“, kontert Erhard Daudel, Vorsitzender des Heimatvereins. Er habe Lebersorger und Schmelzer sehr wohl darüber informiert, wo sich die Exponate befinden. „Diese Behauptung ist eine Lüge, eine unglaubliche Frechheit“, entgegnet Hans Lebersorger und spricht von einem „Kriminalstück“.

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