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Zöllner wundern sich über sechs Fassadenarbeiter aus der Ukraine ohne Aufenthaltsstatus

Razzia auf Driburger Großbaustellen

Bad Driburg

Bei einer Razzia auf Baustellen in Bad Driburg haben Hauptzollamt Bielefeld und Bezirksregierung Detmold schwere Gesetzesverstöße festgestellt. Wie erst heute von den Behörden mitgeteilt worden ist, wunderten sich die Zöllner zum Beispiel über sechs Fassadenarbeiter aus der Ukraine ohne Aufenthaltsstatus.

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Zoll und Bezirksregierung haben zugeschlagen (Symbolbild): Auf Baustellen in Bad Driburg sind ukrainische Arbeiter aufgefallen. Foto: dpa

So lief die Razzia ab: Am Donnerstag, 23. September tauchten Beamte des Hauptzollamtes Bielefeld, Finanzkontrolle Schwarzarbeit Paderborn unter Mitwirkung der Bezirksregierung Detmold, Dezernat Betrieblicher Arbeitsschutz, auf Großbaustellen in Bad Driburg plötzlich auf. Die Zollbeamten prüften die ordnungsgemäße Anmeldung der betroffenen Arbeitnehmer zur Sozialversicherung, die Einhaltung des Mindestlohns und das Vorliegen entsprechender Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen der ausländischen Arbeitnehmer. Bei der Überprüfung wurden erhebliche Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht festgestellt, so die beteiligten Behörden in einer Pressemitteilung.

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