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Ausstellungseröffnung: Künstlerin Julia Wertz stellt Werke in Warburg aus

„Reflexionen“ im Museum im „Stern“

Warburg

Das Museum im „Stern“ zeigt von Sonntag, 23. Januar, an die Ausstellung „Reflexionen“ von Julia Wertz.

Julia Wertz (43) lässt sich häufig von ihren Fotografien inspirieren. Bei diesem Bild mit dem Titel „Hellgrün 1“ hat die Paderbornerin aber ausschließlich Emotionen spielen lassen. Mechthild Cramme (rechts) vom Museumsverein freut sich auf die Ausstellungseröffnung an diesem Sonntag.Das Foto, das einen alten Kaugummiautomaten in Peckelsheim zeigt, hat Julia Wertz zu diesem Acrylbild inspiriert. Als Material hat sie Wellpappe in das Werk eingearbeitet. Foto: Silvia Schonheim

Die Künstlerin wuchs in Daseburg auf, besuchte dort die katholische Grundschule und im Anschluss das Gymnasium Marianum in Warburg. Bereits seit 1993 widmet sie sich im Selbststudium der Malerei mit Bleistift, Pastell, Kohle, Öl und Acryl. Motive waren und sind bis heute Stillleben, Porträt- und Aktzeichnungen sowie abstrakte Malerei.

Nach ihrem Lehramtsstudium in Paderborn und dem mit zweitem Staatsexamen abgeschlossenen Referendariat in Düsseldorf ist Julia Wertz seit 2004 als Kunstpädagogin in Düsseldorf und Paderborn tätig. Daneben wirkt sie als freie Künstlerin, nimmt Auftragsarbeiten an und präsentiert ihre Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen.

Museumsleiter Dr. Alexander Schwerdtfeger-Klaus und Mechthild Cramme, Vorsitzende des Museumsvereins, freuen sich, dass sie Julia Wertz für eine Ausstellung in ihrer Heimatgemeinde gewinnen konnten. Den Kontakt hatte bereits Rainer Mues als vormaliger Vorsitzender des Museumsvereins hergestellt. Coronabedingt konnte die Ausstellung nicht bereits früher umgesetzt werden.

Im Gottfried-Beyer-Saal des Museums im „Stern“ werden rund 30 Werke zu sehen sein, die im wahrsten Sinne des Wortes Reflexionen sind. Julia Wertz nimmt die Besucherinnen und Besucher mit auf den Weg ihrer künstlerischen Arbeit, indem einerseits die ursprüngliche Vorlage als Fotografie und andererseits das daraus Entstandene zu sehen sein werden. Bei diesem Entstehungsprozess gibt sich die Künstlerin dem Spiel der Materialien, Formen und Farben hin, so dass die Werke ihren Blick auf die Welt widerspiegeln. Entscheidend in dieser Arbeit können Orte, Begegnungen oder Ereignisse sein, die eine entsprechende Emotion, Reaktion oder Sichtweise auslösen.

„Diese Eindrücke lasse ich in einem vielschichtigen Prozess sichtbar werden. Meine Konzeptionen sind eine ständige Entdeckungsreise, eine Suche“, beschreibt die 43-Jährige ihre künstlerische Tätigkeit.

Das Foto, das einen alten Kaugummiautomaten in Peckelsheim zeigt, hat Julia Wertz zu diesem Acrylbild inspiriert. Als Material hat sie Wellpappe in das Werk eingearbeitet. Foto: Silvia Schonheim

Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, 23. Januar, laden Bürgermeister Tobias Scherf für die Hansestadt Warburg und Mechthild Cramme im Namen des Museumsvereins Warburg ein. WB-Mitarbeiterin Astrid E. Hoffmann übernimmt die Einführung in die Ausstellung. Die musikalische Umrahmung gestaltet Maria Schniedermann.

Corona-Regeln zur Eröffnung

Zu sehen ist die Ausstellung „Reflexionen“ bis zum 6. März. Das Museum ist täglich außer montags von 14.30 Uhr bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet. Es gilt die 2G-Regelung, außerdem muss eine Maske getragen werden.

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