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Ende der Durststrecke – Veranstaltung gleich an zwei Wochenenden

Reihe „Offene Ateliers“ in Paderborn findet wieder statt

Paderborn

„Künstler sichtbar machen“: So beschreibt Wolfgang Brenner vom Organisationsteam das Ziel der „Offenen Ateliers“. Nachdem sie während der Corona-Pandemie notgedrungen unsichtbar sein mussten, können die Kreativen sich und ihr Können jetzt wieder zeigen.

Von Dietmar Kemperund

Das Organisationsteam mit (oben von links) Horst Krause, Dagmar Venus, Hyazinth Pakulla und Wolfgang Brenner hofft auf erfolgreiche „Offene Ateliers“. Dieter Honervogt (stellvertretender Bürgermeister), Alexandra Sucrow (Kunstverein), Carsten Venherm (1. Beigeordneter der Stadt) und Daniel Rösner (Sparkasse) drücken die Daumen. Foto: Oliver Schwabe

Und das gleich doppelt. Die „Offenen Ateliers“ finden diesmal gleich an zwei Wochenenden statt: am 28. und 29. Mai sowie eine Woche später am 4. und 5. Juni. Es beteiligen sich 56 Künstlerinnen und Künstler, allerdings nicht alle an allen Tagen.

Wer dabei ist, erfahren Liebhaber der Kunst in den Artboxen, die Postkarten der Ateliers enthalten. Sie öffnen zu folgenden Zeiten: Samstag, 28. Mai, 15 bis 19 Uhr, und Sonntag, 29. Mai, 11 bis 18 Uhr, sowie am Samstag, 4. Juni, von 15 bis 19 Uhr und Sonntag, 5. Juni, von 11 bis 18 Uhr.

Der 20. Geburtstag der „Offenen Ateliers“ wird wegen Corona mit einem Jahr Verspätung gefeiert, dafür aber mit viel Programm. Während der zwei Durchläufe wird es unter anderem Lesungen und Musikveranstaltungen geben. Seit Beginn hätten 200 Ateliers teilgenommen, diesmal seien 13 zum ersten Mal dabei, berichtete Mitorganisator Horst Krause am Donnerstag.

Ateliervorschau im Kunstverein am Kamp startet an diesem Freitag

Immer um die 3000 Besucher nutzten in der Vergangenheit die Gelegenheit, den Künstlerinnen und Künstlern über die Schulter zu schauen. Das mache den Erfolg der Reihe aus, betonte der stellvertretende Bürgermeister Dieter Honervogt. In der Regel gelte leider: „Kunst bietet ganz viel, erreicht aber nur wenige.“

Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, wer aus dem Hochstift Paderborn dabei ist, sollte die Ateliervorschau im Kunstverein am Kamp besuchen. Sie wird an diesem Freitag um 19 Uhr eröffnet und ist vom 21. Mai bis 5. Juni zu sehen. „Hier können die Besucher schauen, was ihnen gefällt, und sich ihre Route zusammenstellen“, rät Brenner.

Apropos Routen: Zwei Bustouren Richtung Steinheim und Richtung Warburg wird es am 29. Mai geben. Weil im Shuttlebus nur 16 Plätze zur Verfügung stehen, müssen Karten für 4,50 Euro während der Ateliervorschau im Kunstverein gekauft werden. Einen Tag vorher, am 28. Mai, wird die Kunsthistorikerin Heike Sondermann wieder eine kostenlose Atelier- und Stadtführung zu Fuß anführen. Los geht‘s um 15 Uhr beim Kunstverein. Die Radtour fällt diesmal übrigens aus.

13 Künstlerinnen und Künstler haben individuelle Artboxen gestaltet

Die Artboxen und Flyer sind an folgenden Stellen erhältlich: Sparkasse Paderborn, Schildern 1 - 7; Verkehrsverein Paderborn, Tourist-Information; Kunstverein Paderborn, Kamp 13; Stadtbibliothek am Rothoborn 1; Artothek und Bibliothek in Schloß Neuhaus, Im Schloßpark 20; Städtische Galerie in der Reithalle Schloß Neuhaus, Schloßstraße 12; Stadtmuseum, Am Abdinghof 11; Kunstmuseum im Marstall in Schloß Neuhaus, Schloßpark 9.

Diesmal haben 13 Künstlerinnen und Künstler individuelle Artboxen gestaltet. Sie kosten 45 Euro, und der Verkaufserlös geht an die Paderborner Tafel.

Die Bedürftigen werden also von den „Offenen Ateliers“, die von der Stadt Paderborn und der Sparkasse Paderborn-Detmold finanziell unterstützt werden, profitieren. Das Organisationsteam und die Vorsitzende des Kunstvereins, Alexandra Sucrow, hoffen, dass auch die Künstler so manches Bild verkaufen. Brenner: „In der letzten Zeit hat man in der Kunst darben müssen.“ Weitere Informationen gibt es auf der folgenden Internetseite: www.oa-pb.de.

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