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Moderne Ausrüstung: Kreis Gütersloh erneuert Fahrgestell des Einsatzfahrzeugs

Retter schnell beim Patienten

Schloß Holte-Stukenbrock

Kameraüberwachung, eine Gegensprechanlage für den schnellen Austausch zwischen Fahrer- und Patientenraum und hydraulische Tragen – die zwei neuen Rettungswagen des Kreises Gütersloh sind mit neuer, optimierter Technik ausgestattet.

Die Rettungswache Schloß Holte-Stukenbrock hat einen neuen Rettungswagen im Einsatz. Das zeigen (von links) Niko Müller und Florian Fiekens. Foto: Monika Schönfeld

Einer der beiden Wagen ist seit Anfang März an der Rettungswache Schloß Holte-Stukenbrock stationiert. Bei den Fahrzeug handelt es sich um einen sogenannten Kofferumsetzer. Das heißt, der alte, wieder aufbereitete Kofferaufbau wurde auf ein neues Fahrgestell gesetzt. Das entspricht der bewährten Praxis im Kreisrettungsdienst.

Der Einbau einer hydraulischen Patiententrage ist für die Mitarbeiter im Rettungsdienst eine körperliche Erleichterung. Elektrisch hebt und senkt sich die Trage und ist bis zu 380 Kilogramm belastbar. Dadurch soll das Rettungsdienstpersonal entlastet werden.

Damit die Rettungswagen an einer Einsatzstelle auch abgesichert sind und heranfahrende Fahrzeuge diese rechtzeitig erkennen, gibt es einen Einsatzstellenschalter. Wird dieser Schalter betätigt, gehen sämtliche Lichter am Fahrzeug an und machen auf den Rettungswagen aufmerksam. Dann leuchtet auch eine Heckwarneinrichtung.

Das Cockpit hat ein Navigationssystem, das direkt mit der Leitstelle verbunden ist und den Weg zum Einsatzort anzeigt, verschiedene Funkgeräte und ein Bedienfeld auf dem das Martinshorn und das Blaulicht ausgewählt werden können.

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