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Bünder Steinmeister-Grab: Restaurator Jens Neitzel startet Spendenprojekt – 35.000 Euro werden benötigt

Rettung vor dem Verfall beginnt

Bünde

Das Steinmeister-Grab auf dem Feldmarkfriedhof ist eng mit der Bünder (Zigarren-)Geschichte verbunden. Doch ihm droht der Verfall. Damit das nicht passiert, hat Steinmetz und Restaurator Jens Neitzel ein Projekt ins Leben gerufen: Mit einer Spendenaktion will er ausreichend Mittel einwerben, um das Denkmal dauerhaft zu erhalten. Dafür braucht er 35.000 Euro. Geschätzter Arbeitsaufwand: 372 Stunden.

Von Kathrin Weege

18 Gräber sind auf der 120 Jahre alten Grabstelle der Familie Steinmeister untergebracht. Die ältesten sind die von August und Ottilie Steinmeister (1874/1900), das jüngste stammt aus dem Jahr 1987 von Marie Steinmeister. Inzwischen sind einige Schäden entstanden. Mit einem Spendenprojekt soll das Denkmal saniert werden. Foto: Foto: Kathrin Weege

„Ich kenne die Grabstelle mit ihren 18 Gräbern seit 20 Jahren. Ich habe ihre Verwitterung quasi miterlebt“, sagt der 56-Jährige, der 2020 ein Studium zum Bachelor of Arts in „Restaurierung und Konservierung“ abgeschlossen hat. Die Grabstelle, die sich im Besitz der Stadt Bünde befindet, sei schon wegen ihrer Größe eine Besonderheit. Im ganzen Kreis Herford, in der ganzen Region sogar gäbe es seines Wissens nach nichts Vergleichbares.

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