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Nach Corona-Delle sind die Einsatzzahlen auf einem Höchststand – Ärztlicher Leiter erklärt, warum das so ist

Rettungsdienst im Kreis Herford hat immer mehr zu tun

Herford

In Notfällen die 112 rufen. Das lernen schon Grundschulkinder. Von der möglicherweise lebensrettenden Telefonnummer machen immer mehr Menschen im Kreis Herford Gebrauch. Seit Jahren steigt die Zahl der Einsatzfahrten.

Ein Rettungswagen im Einsatz: Mehr als 22.400 Mal mussten die Helfer in diesem Jahr bereits ausrücken. Foto: Moritz Winde

Dieser Trend wurde zuletzt durch die Corona-Pandemie gestoppt. In diesem Jahr rückten im Kreis Herford Rettungswagen und/oder Notärzte aber bereits zu 22.484 Einsätzen aus (Stichtag 10. August). Hochgerechnet auf das ganze Jahr käme eine Summe von 38.544 zustande – eine Rekordzahl. 2018 etwa waren es noch 2000 Einsätze weniger. Woran liegt das? „Auf der einen Seite steigen die Ansprüche. Heute wird häufiger gleich ein Rettungswagen gerufen“, sagt Steffen Grautoff, ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Herford. Es habe aber auch etwas mit der immer älter werdenden Bevölkerung zu tun, mit der entsprechend die Einsatzzahlen zunähmen.

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