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Landrat will Sachlage noch erörtern – Gutachten hatte neue Standorte für Rettungswachen im Kreisgebiet vorgeschlagen

Rettungsdienstbedarfsplan: Entscheidungen verschoben

Herford/Bünde

Eigentlich sollte noch vor Jahresfrist die vierte Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplans für den den Kreis Herford politisch diskutiert und abgesegnet werden. Doch nun steht fest: Eine Entscheidung in der Sache wird wohl erst 2022 fallen.

Von Daniel Salmon

Foto: dpa

Denn Landrat Jürgen Müller hat das Thema nun von den Tagesordnungen der zuständigen Fachgremien genommen. „Es gibt in der Sache noch Erörterungsbedarf“, teilte Kreissprecherin Petra Scholz auf Anfrage mit.

Die Auswirkungen der Fortschreibung wären für einige Kreiskommunen massiv. Weil derzeit laut einem Gutachten nicht überall die 12-Minuten-Hilfsfrist für Notfalleinsätze eingehalten wird, hatte ein Fachbüro unter anderem vorgeschlagen, die Rettungswachen in Bünde und Herford an andere Standorte zu verlegen sowie eine neue Wache in Rödinghausen einzurichten. Eine erst 2019 in Betrieb genommene Dependace der Bünder Rettungswache im Stadtteil Ahle soll dafür wieder dichtgemacht werden, so das Urteil der Experten.

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