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NRW-Innenminister ist populärer Gast beim Veilchendienstag der Bielefelder CDU – Rundgang über den Kesselbrink

Reuls Rezepte für die Probleme am grünen Würfel

Bielefeld

Parteifreundschaft schützt nicht vor kritischen Nachfragen. Wie das denn möglich sei, möchte NRW-Innenminister Herbert Reul vom CDU-Ratsfraktionsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Ralf Nettelstroth wissen, „einerseits bedroht die Trinker- und Drogenszene die Passanten auf dem Kesselbrink, andererseits verschmutzt sie den neuen Kinderspielplatz hinter dem Polizeigebäude. Die können doch nicht überall gleichzeitig sein.“

Von Stephan Rechlin

CDU-Fraktionsvorsitzender und Landtagsabgeordneter Ralf Nettelstroth (Mitte) erläutert NRW-Innenminister Herbert Reul gemeinsam mit Alexandra Heckeroth aus der Bezirksvertretung Mitte, wo am Kesselbrink die Probleme liegen. Foto: Bernhard Pierel

So sei es ja auch nicht, führt Nettelstroth beim Besuch des populären Gastes zum Veilchendienstag der Bielefelder CDU aus: „Die Szene ist seit dem Umzug von der Tüte an den Kesselbrink gewachsen und hat sich auch räumlich ausgedehnt. Sie trifft auf keinen Widerstand mehr.“ Eine schnelle „Law & Order“-Antwort ist von Herbert Reul nicht zu haben. Ob in Köln, Düsseldorf, Dortmund oder Bielefeld – Trinker- und Drogenszenen seien überall ein Problem, das nur durch ein ausdauerndes, mühsames Gegensteuern vernetzter Instanzen zu lösen sei: „Der Einsatz der Streetworker ist schon mal gut. Aber allein das reicht nicht.“

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