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Größtes Digitalisierungsprojekt: 8,7 Millionen Euro für smarte Nahversorgungsräume der Zukunft

Riesenchance für den Kreis Höxter

Kreis Höxter.

8,7 Millionen Euro fließen demnächst im Kreis Höxter in zukunftsweisende Digitalisierungsprojekte.

Freuen sich über die erfolgreiche Bewerbung im Bundesförderprogramm „Smart Cities – Made in DE“ des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (von links): Landrat Michael Stickeln, Informatikerin Antonia Schöning, und der Leiter des Fachbereichs für Verwaltungsinterne Dienste und Digitalisierung beim Kreis Höxter, Gerhard Handermann. Foto: Kreis Höxter

Große Freude in der Region: Mit dem Projekt „Smarte Nahversorgungsräume der Zukunft“ hat sich der Kreis Höxter erfolgreich im Bundesförderprogramm „Smart Cities – Made in DE“ des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat beworben. Damit fließen von 2022 bis 2025 insgesamt 8,7 Millionen Euro in zukunftsweisende Digitalisierungsprojekte, die der Kreis gemeinsam mit den zehn Städten und weiteren Akteuren in der Region entwickeln und umsetzen wird. Die Bundesförderung beträgt insgesamt 5,7 Millionen Euro, der Eigenanteil des Kreises Höxter drei Millionen Euro.

Landleben noch attraktiver machen

„Das bedeutet eine Riesenchance für die Menschen in unserem Kreis. Es geht darum, digitale Technologien zu nutzen, um die kommunale Daseinsvorsorge zu verbessern und damit das Landleben noch attraktiver zu machen. Wir wollen damit die Versorgung der Menschen im ländlichen Raum in den unterschiedlichen Alltagsbereichen zukunftssicher und nachhaltig gestalten“, freut sich Landrat Michael Stickeln über die Auswahl des Kreises als eine von 28 Modellregionen in Deutschland. „Damit können wir den ländlichen Raum mit deutlich mehr Lebensqualität stärken“, so Stickeln.

Die Bewerbung ist unter der Federführung des Kreises Höxter gemeinsam mit den zehn Städten, der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter, den Volkshochschulen, der Technischen Hochschule OWL, dem Zukunftszentrum Holzminden-Höxter und Vertretern von Wirtschaft und Verbänden erarbeitet worden. Anschließend wurde das Konzept in den Stadträten und im Kreistag vorgestellt.

Digitale Kompetenz nachhaltig fördern

„Im Rahmen des Projekts soll zum Beispiel ein digitaler Marktplatz entstehen, um regionale Erzeuger, Dienstleister und Verbraucher zusammenzubringen. Damit fördern wir zugleich die heimische Wertschöpfung. Auch die digitale Kompetenz der Menschen in der Region wollen wir im Projekt weiter nachhaltig fördern.“, so Landrat Stickeln. Weitere Projekte sind in den Bereichen Bildung, Logistik, Mobilität, Versorgung und Handel geplant.

Bürger sind eingeladen mitzuwirken

„Wir freuen uns nun auf die spannende und durchaus herausfordernde Phase der Umsetzung“, betont der Leiter des Fachbereichs für Verwaltungsinterne Dienste und Digitalisierung beim Kreis Höxter, Gerhard Handermann, in dessen Fachbereich das Projekt angesiedelt ist. Er sieht in dem Projekt auch große Chancen, Digitalisierung und Quartiersentwicklung miteinander zu verknüpfen.

„Wir laden die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter ein, an der zukunftsweisenden Entwicklung mitzuwirken“, so Handermann. Hierfür werden verschiedene Möglichkeiten der Beteiligung geschaffen, damit viele engagierte Akteure partizipieren können, um das Modellprojekt zu einem gemeinsamen Erfolg zu machen.

„Bei der Umsetzung und Entwicklung von Ideen ist es ein großer Gewinn, dass wir Professor Dr. Dr. Björn Niehaves von der Universität Siegen als einen anerkannten Experten auf dem Gebiet der Digitalisierung an unserer Seite haben“, erklärt Handermann weiter.

Antonia Schöning setzt Projekte um

Um die Umsetzung wird sich beim Kreis Höxter die Informatikerin Antonia Schöning (26) kümmern. In Höxter aufgewachsen, hat sie an der Hochschule Lippstadt und der Hochschule Reutlingen „Menschzentrierte Informatik“ studiert.

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat am 15. Juli 2021 die 28 ausgewählten Projekte der dritten Staffel der „Modellprojekte Smart Cities“ bekanntgegeben. Für die dritte Staffel stehen 300 Millionen Euro Programmmittel zur Verfügung. Die Bundesregierung hatte mit dem Konjunktur- und Zukunftspaket im Juni 2020 beschlossen, die Förderung der Modellprojekte Smart Cities fortzusetzen und auf insgesamt 820 Millionen Euro aufzustocken.

Landrat Michael Stickeln

Mit den Modellprojekten Smart Cities unterstützt die Bundesregierung Kommunen dabei, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten, nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu gestalten. Die Modellprojekte Smart Cities entwickeln und erproben sektorenübergreifende digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft. Die Modellprojekte 2021 stehen unter dem Motto „Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft“. Die geförderten Projekte sollen aufzeigen, wie die Qualitäten der europäischen Stadt in das Zeitalter der Digitalisierung übertragen werden können.

Auf den Aufruf hatten sich 94 Städte, Kreise und Gemeinden sowie interkommunale Kooperationen aus ganz Deutschland beworben.

Smartes Modellüprojekt

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hat am 15. Juli 2021 die 28 ausgewählten Projekte der dritten Staffel der „Modellprojekte Smart Cities“ bekanntgegeben. Für die dritte Staffel stehen 300 Millionen Euro Programmmittel zur Verfügung. Die Bundesregierung hatte mit dem Konjunktur- und Zukunftspaket im Juni 2020 beschlossen, die Förderung der Modellprojekte Smart Cities fortzusetzen und auf insgesamt 820 Millionen Euro aufzustocken.

Mit den Modellprojekten Smart Cities unterstützt die Bundesregierung Kommunen dabei, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten, nachhaltigen und gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung zu gestalten. Die Modellprojekte Smart Cities entwickeln und erproben sektorenübergreifende digitale Strategien für das Stadtleben der Zukunft. Die Modellprojekte 2021 stehen unter dem Motto „Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft“. Die geförderten Projekte sollen aufzeigen, wie die Qualitäten der europäischen Stadt in das Zeitalter der Digitalisierung übertragen werden können.

Auf den Aufruf hatten sich 94 Städte, Kreise und Gemeinden sowie interkommunale Kooperationen aus ganz Deutschland beworben.

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