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Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ entstaubt und spinnwebenfrei - Bielefeld feiert Fünf-Frauen-Ensemble

Rührstück hat das Zeug zum Publikumsliebling

Bielefeld

Die Spinnweben sind weg. Die schottische Autorin Isobel McArthur hat den Romantikroman „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen komplett entstaubt und daraus eine rasante Karaoke-Revue gemacht, die das Zeug zum absoluten Publikumserfolg haben dürfte: „Stolz und Vorurteil (*oder so)“ wurde bei der Premiere im TAM mit Zwischenapplaus und stehenden Ovationen gefeiert.

Von Burgit Hörttrich

„Keiner versteht, wie bedeutend wir sind“: Die Dienstmädchen (von links) Susanne Schieffer, Nicole Lippold, Rosalia Warnke und Fabienne-Deniz Hammer wuppen den Haushalt der Herrschaften. In „Stolz und Vorurteil (*oder so)“ entfesseln sie eine Karaoke-Revue der Liebeslieder. Die mit stehenden Ovationen gefeierte Premiere im TAM war ein Fest der guten Laune Foto: Philipp Ottendoerfer

Die Handlung des mehr als 200 Jahre alten Rührstückes aus der Regency-Ära wird erzählt aus der Perspektive des Personals. Das nämlich stellt nach dem Eröffnungssong „Everyday I write a book“ klar: „Keiner weiß, wie bedeutend wir sind. Man kann keine stürmische Romanze führen ohne saubere Bettwäsche.“ Das Publikum, wird versichert, sei erwartet worden: „Wir haben schon die Gästebetten bezogen und mehr Lebensmittel in der Stadt besorgt.“ Denn es gilt schließlich, „Miss Austens Geschichte zu hören“.

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