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Aufruf von Kreis Gütersloh, GEG und dem Verein „Pro Arbeit“

Sammlung von Haushaltsgeräten für Flutopfer

Altkreis Halle

Bürger im Altkreis Halle sind aufgerufen, den Opfern in den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands mit Haushaltsgeräten zu helfen. Die kommunale Abfallgesesellschaft GEG führt dazu am Samstag und Sonntag, 30. und 31. Juli, eine Sammlung von noch funktionstüchtigen Geräten und Möbeln durch.

Die Zerstörungen bei der großen Flut in Deutschlands Westen waren verheerend. Nun ruft der Kreis Gütersloh zusammen mit der GEG die Bürger zum Spenden von Haushaltsgeräten für die Flutopfer auf. Abgabetermine sind am 30. und 31. Juli. Foto: imago images/Future Image

Den ersten Horror haben die Menschen im Katastrophengebiet zwischen Hagen und Erftstadt, im Mosel- oder Ahrtal mehr oder weniger gut überstanden. Die großen Hilfsorganisationen mit tausenden von freiwilligen Helferinnen und Helfern tun seitdem gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk und der Bundeswehr alles Menschenmögliche, um die Menschen in der großen physischen und psychischen Not zu betreuen, Straßen wieder notdürftig befahrbar zu machen und die Infrastruktur zu reparieren.

Die Einwohnerinnen und Einwohner und weitere Freiwillige arbeiten bis weit über die Erschöpfungsgrenzen hinaus, um zerstörte Einrichtungsgegenstände und den allgegenwärtigen Schlamm aus den Häusern zu bekommen. Bestenfalls steht danach die leidgeprüfte Bevölkerung vor einem leeren Haus. Wer die immensen Kosten des Neuanfangs dann trägt, ist trotz vieler Geldspenden und Hilfszusagen von Land und Bund noch ungewiss.

Hier möchte die Gesellschaft zur Entsorgung von Abfällen Kreis Gütersloh (GEG) und die Kreisverwaltung gemeinsam mit dem Verein Pro Arbeit e. V. ansetzen und praktische und unmittelbare Hilfe für die Flutopfer bieten. Am Freitag, 30. Juli, und Samstag, 31. Juli, gibt daher es eine Wiederverwertungsaktion für voll funktionsfähige Elektrogeräte sowie Küchenmöbel wie Stühle und Tische.

Die Idee dahinter erläutert GEG-Geschäftsführer Thomas Grundmann genauer: „Wir rufen die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Gütersloh dazu auf, gut erhaltene und voll funktionsfähige Elektrogeräte zu „Pro Arbeit“ zu bringen.“

Geräte abgegeben u.a. am Entsorgungspunkt Nord in Halle-Künsebeck

So steht auf dem Entsorgungspunkt Nord in Halle-Künsebeck, Im Hagen 1a, am Freitag in der Zeit von 8 bis 16:30 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr sowie dem Entsorgungspunkt in Gütersloh, Carl-Zeiss-Straße 58, 33334 Gütersloh, Freitag von 8:30 bis 16:30 Uhr, Samstag von 8:30 bis 13:00 Uhr, jeweils eine Annahmestelle bereit, um solche Geräte anzunehmen. Um einen Grundstock von Einrichtungsgegenständen zu bieten, bitten Kreis und GEG daneben um die Abgabe von Tischen und Stühlen für den Küchenbereich.

Des Weiteren können Wasserkocher, Filterkaffeemaschinen und Tauchsieder abgegeben werden, um Wasser durch Abkochen keimfrei zu bekommen. Daneben werden Mikrowellen und mobile Elektrokochplatten nachgefragt.

Landrat Sven-Georg Adenauer hebt die wichtige Kommunikation mit den Einsatzzentralen hervor: „Nach Rückfrage bei den Krisenstäben der Katastrophenregionen werden in erster Linie Elektro-Großgeräte wie Herde, Kühlschränke oder -truhen, Waschmaschinen und Wäschetrockner gesucht. Mitarbeiter des Vereins „Pro Arbeit“ sowie der GEG werden die technische Funktion der gespendeten Geräte überprüfen und so die Funktionstüchtigkeit gewährleisten.“

„In Abstimmung mit den Leitstellen werden wir dann die gesichteten und geprüften Elektrogeräte zur rechten Zeit an den rechten Ort bringen. Dazu nutzen wir unsere bzw. die Fahrzeuge von Pro Arbeit. Es haben sich sofort Kollegen gefunden, die die Fahrten freiwillig übernehmen. Durch die enge Abstimmung mit den Einsatzkräften stellen wir sicher, nicht unbeabsichtigt im Weg zu stehen und dass die Geräte zielgerichtet und so zeitnah wie möglich zu den bedürftigen Haushalten gelangen,“ verdeutlicht der Umweltdezernent des Kreises, Frank Scheffer.

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