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Reparatur der Chorfenster an der Preußisch Oldendorfer St.-Dionysius-Kirche hat begonnen

Sanierungs-Marathon geht in nächste Runde

Preußisch Oldendorf

„So sicher wie das Gerüst in der Kirche“ – Pfarrer Michael Weber und seine Gemeinde mögen die kleine Abwandlung der Redensart verzeihen – im Falle von St. Dionysius ist diese Aussage zurzeit mindestens so passend wie die althergebrachte „Amen“-Variante. Für das Preußisch Oldendorfer Gotteshaus trifft diese Aussage sogar in mehrerlei Hinsicht zu.

Von Peter Götz

Die Beteiligten an dem Projekt „Sanierung der Chorfenster von St. Dionysius“ vor dem eingehausten Altar (von links): Christian-Georg Herda (Landeskirche Westfalen), Christel Woltmann (Architektin), Bundestagsabgeordneter Achim Post, Bernd Kammann (Küster und Vorsitzender der Stiftung zur Förderung der Kirchengemeinde), Pfarrer Michael Weber, Kirchmeister Ewald Schwenzfeger, Beate Große-Dunker (Untere Denkmalbehörde der Stadt Preußisch Oldendorf), Bürgermeister Marko Steiner. Foto: Peter Götz

Davon konnten sich die Teilnehmer des „Startschuss“-Termins für die Sanierung der Chorfenster jetzt vor Ort überzeugen. Statt vieler Worte holte Michael Weber kurzerhand die Schlüssel und gewährte seinen Gästen einen kleinen Kletterausflug auf das hinter den Verbundplatten der schützenden Einhausung verborgene Gerüst auf der Innenseite des Chorraums. Über drei Etagen ging es durch das kaum 80 Zentimeter breite Kabuff im anheimelnden Halbdunkel nach oben, hin zu den sandsteinernen Profilen in den Spitzen der Fensterbögen. Dort oben dringt durch die Ritzen zwischen den äußeren Abdeckungen und den kunstvollen Reliefs helles Sonnenlicht und sorgt für pittoreske Lichteffekte.

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