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Britta Kramps Garten in Schloß Holte-Stukenbrock erhält Auszeichnung im Rahmen des Projekts „Tausende Gärten – Tausende Arten“

Schlaraffenland für Biene und Falter

Schloß Holte-Stukenbrock

Britta Kramps hört die unterschiedlichen Kommentare zu ihrem Garten. Die Bandbreite reicht von „Ist doch alles Unkraut“ bis hin zur stundenlanger begeisterten Fachsimpelei. Für sie ist ihr Garten gestaltete Natur. „Ich mache das, damit ich mich wohlfühle. Was mir nicht gefällt, kommt weg.“

Von Monika Schönfeldund

Britta Kramps (52) liebt ihren Naturgarten. Ihr Mann kocht lieber und guckt sich Blume, Biene und Vögel von der Terrasse aus an. Foto: Monika Schönfeld

2017 hat sie ihren Garten als Testobjekt zur Verfügung gestellt. Der Verein Naturgarten wollte einen Kriterienkatalog entwickeln, um Naturgärten zu bewerten. Zwei Stunden lang waren die Prüfer durch ihren Garten gezogen. Unverhofft hat sie jetzt die Auszeichnung erhalten. „Die rollen die Kampagne ‚Tausende Gärten – Tausende Arten‘ aus“, sagt Britta Kramps. Wo sie das Schild „Prämierter Naturgarten“ aufhängen wird, weiß sie noch nicht. Auszeichnet in Bronze wurden die Verwendung verschiedener einheimischer Pflanzen, die Schaffung von Biotopflächen und der Verzicht auf invasive, gebietsfremde Arten.

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