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Gerda Antonia Rotermund gewinnt Fotoshooting auf LGS-Gelände in Höxter – Bauarbeiten am Wall

Schnapszahl bringt Glück: 7777. Dauerkarte verkauft

Höxter

Die Dauerkarten für die Landesgartenschau 2023 in Höxter bleiben begehrt. Eine besondere Marke wurde gerade erreicht: Das 7777. Ticket ging jetzt in der Tourist-Info über den Tresen. „Schnapszahlen bringen Glück“, dachte sich Geschäftsführerin Claudia Koch und überraschte die Käuferin der 7777. Dauerkarte mit einem Geschenk. Gerda Antonia Rotermund gewann zu ihrem Gartenschau-Ticket ein Fotoshooting.

Blümchen gehören beim Thema Gartenschau immer dazu: Marketing-Chefin Madita Alberding (von links), die Gewinnerin des Fotoshootings Gerda Antonia Rotermund und LGS-Geschäftsführerin Claudia Koch. Foto: Manuela Puls/LGS

„Sie kann sich aussuchen, mit wem und wo sie sich auf dem Gartenschau-Gelände professionell ablichten lässt“, erklärt Marketing-Chefin Madita Alberding. Anbieten würde sich für den Termin mit Fotografin Claudia Warneke zum Beispiel die bunte Blühwiese im Weserbogen. „Ach wie schön!“, zeigte sich Gerda Antonia Rotermund erfreut. Sie kaufte übrigens auch eine Dauerkarte für ihren Ehemann, beide sind Mitglied im Förderverein.

„Es war von vornherein klar, dass wir uns Karten besorgen. Wir werden die Gartenschau so oft wie möglich genießen“, sagte die Boffzenerin, die ein Ingenieurbüro in Höxter führt. Höxter werde langfristig von der Schau profitieren. „Vieles bleibt ja, was jetzt entsteht. Das ist eine absolute Bereicherung.“ Dafür müsse dann man eben auch mal Einschränkungen in Kauf nehmen, sagt sie mit Blick auf die anstehende Weserbrücken-Sperrung.

Die Bauarbeiten für die Landesgartenschau in Höxter an den Wallanlagen gehen in diesem Januar weiter. Foto: Michael Robrecht

Gerda Antonia Rotermund nahm es dann auch gelassen, dass sie sich vor der Vorverkaufsstelle im Historischen Rathaus in eine Warteschlange einreihen musste. „Alle wollen sich noch eine Dauerkarte zum halben Preis sichern“, berichtet Claudia Wessel vom großen Andrang in der Tourist Info. Sie und ihre Kollegen im Stadthaus haben seit vielen Wochen alle Hände voll zu tun. Fast im Akkord verkauft sie die Tickets im Scheckkartenformat.

Weil die nur für den Eigentümer höchstpersönlich gelten und nicht übertragbar sind, müssen sich die Kunden fotografieren lassen. „Vielleicht ein bisschen in die Knie gehen“, bittet Claudia Wessel einen besonders großgewachsenen Kunden. Für kleinere hat sie auch ein Hocker parat, damit die Webcam nicht ständig neu eingestellt werden muss. Sogar ein Foto auf dem Smartphone kann man damit abknipsen. Das Team in der Tourist-Info hat mittlerweile eine gute Routine entwickelt.

„Der Vorverkauf läuft super und spiegelt die Vorfreude auf die Landesgartenschau wider“, zeigt sich Claudia Koch zufrieden. Noch bis Ende Januar geht die erste Vorverkaufsphase, in der Erwachsene 60 Euro und Kinder bis einschließlich 17 Jahren nur fünf Euro für das Dauerticket zahlen.

Nach der Weihnachtspause sind die Bauarbeiten auf dem zukünftigen Landesgartenschaugelände am Wall wieder aufgenommen worden. Überall fahren Bagger, es gibt Baubesprechungen und es werden Beete und Wege hergerichtet. Neu gestaltet wird zur Zeit das Areal rund um das Hoffmann-von-Fallersleben-Denkmal, der Wall an der Nicolaischule, der Teilbereich Nicolaistraße/Berliner Platz/Stadthalle und auch an der Weserpromenade geht es jetzt weiter. In der Nicolaistraße wird gearbeitet und die Sanierung der Marktstraße läuft wegen des eis- und schneefreien Wetters ebenfalls.

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