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„Schotter“ für den Rückbau privater Schottergärten

Schloß Holte-Stukenbrock

Mit dem Antrag, Schottergärten in der Stadt zu verbieten, waren Bündnis 90/Die Grünen gescheitert. Ein von ihnen beantragtes Förderprogramm für den Rückbau von Schottergärten ist allerdings im Umweltausschuss am Dienstag einstimmig bei zwei Enthaltungen der SPD angenommen worden. Demnächst gibt‘s also „Schotter“, wenn man den Schotter beseitigt.

Von Monika Schönfeld

Schottergärten will die Stadt nicht verbieten. Auf Antrag von Bündnis 90/Die Grünen soll die Stadt aber einen Zuschuss dafür zahlen, wenn Privatleute ihren Schottergarten umwandeln. Die genaue Regelung wird die Stadtverwaltung noch festlegen. Foto: Monika Schönfeld

Auch die Stadtverwaltung mag keine Schottergärten. Die versiegelte Fläche lasse keine Versickerung von Niederschlägen zu, was insbesondere bei Starkregenereignissen zu einem verstärkten Abfluss führt. Die Flächen heizen sich in Sommermonaten stark auf und führen dadurch zu einer Verschlechterung des Mikroklimas innerhalb von Siedlungsgebieten. Nach Ansicht der Verwaltung sollte ein Förderprogramm eine Bagatellgrenze und eine Höchstgrenze der städtischen Förderung beinhalten. Der Antrag schlägt dazu einen Höchstbetrag von 500 Euro vor.

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