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Land fördert Kreis Paderborn mit 3,47 Millionen Euro

Schulen sollen aufholen

Paderborn

Die NRW-Landesregierung will mit seinem neuen Förderprogramm „Ankommen und Aufholen“ die Folgen der Corona-Pandemie aufarbeiten und ausgleichen. Die Schulen im Kreis Paderborn erhalten nach Angaben der CDU-Landtagsabgeordneten Daniel Sieveke und Bernhard Hoppe-Biermeyer insgesamt 3,47 Millionen Euro, um in zusätzliches Personal und Förderungen zu investieren.

Das Berufskollegzentrum in Paderborn. Foto: Jörn Hannemann/Archiv

Die acht Berufsschulen des Kreises Paderborn erhalten rund 642.000 Euro. Der größte Anteil fließt in die Schulen der Stadt Paderborn mit 1,59 Millionen Euro. Einrichtungen in den weiteren neun Kommunen werden mit 1,24 Millionen Euro bezuschusst. Erst im März dieses Jahres hatte die NRW-Landesregierung mit dem Programm „Extra-Zeit zum Lernen in NRW“ ein Förderkonzept für Lehrer und Schüler initiiert. „Das ist ein wichtiges Signal aus Düsseldorf und zeigt, dass die Politik weiß, wo Geld dringend benötigt wird“, sagt Daniel Sieveke.

Auch sein Parteikollege Bernhard Hoppe-Biermeyer (Paderborn Land) zeigt sich über die Fördersummen für die Schule in seinem Wahlkreis erfreut. „Kinder und Jugendliche haben unter der Pandemie stark gelitten. Dieses Programm hilft, um die Langzeitfolgen möglichst gering zu halten“, sagt Hoppe-Biermeyer.

Die Schulen der Kommune Büren erhalten 288.693 Euro, Delbrück 244.061 Euro, Salzkotten 199.114 Euro, Borchen 136.646 Euro, Hövelhof 110.208 Euro, Bad Lippspringe 98.933 Euro, Bad Wünnenberg 71.432 Euro, Lichtenau 55.431 Euro und die Bildungseinrichtungen in Altenbeken eine Unterstützung von 33.246 Euro.

Das Aktionsprogramm „Ankommen und Aufholen“ ist für die Jahre 2021 und 2022 ausgelegt. Für das Ziel „Abbau von Lernrückständen“ stellt die Landesregierung mit Unterstützung des Bundes den Schulen in Nordrhein-Westfalen mit den Bausteinen „Extra-Personal“ und „Extra-Geld“ insgesamt rund 184 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Programm „Extra-Personal“ können Schulen in Abstimmung mit der Schulaufsicht befristet zusätzliches Personal einstellen. Die Maßnahme „Extra-Geld“ soll kommunale Schulträger konkret darin unterstützen, pandemiebedingte Defizite auszugleichen.

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