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Gesamtschule Hüllhorst präsentiert sich am Tag der offenen Tür den Viertklässlern und ihren Eltern

Schüler werkeln und experimentieren

Hüllhorst

Nachdem im vergangenen Jahr der traditionelle Tag der offenen Tür pandemiebedingt ausfallen musste, konnten sich die Viertklässler aus den umliegenden Grundschulen gemeinsam mit ihren Eltern in diesem Herbst wieder einen Eindruck von den vielfältigen Projekt- und Unterrichtsangeboten der Gesamtschule Hüllhorst verschaffen.

Lego-Mindstorm-Roboter in Aktion: Besonders beliebt bei den jungen Gästen war dieses Jahr der Stand des Point-Kurses „Robo-Games“ mit seinen Lego-Robotern. Foto: Bego Barcic

Bereits während der einleitenden Veranstaltung in der Ilex-Halle erhielten die kleinen und großen Gäste einen Einblick in das Schulkulturleben. Während sich der Saal allmählich mit Interessenten füllte, spielte die Schulband Caverd aktuelle Rock- und Pophits. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Jörg Rümpel und weiteren Informationen zum Ablauf des Tages durch Abteilungsleiter Frank Vollus präsentierten das Mini-Orchester sowie die Zirkus-AG musisch und schwungvoll ihre Fähigkeiten. Auch Bürgermeister Michael Kasche bekundete seine Solidarität mit der Gesamtschule Hüllhorst und ermunterte die zahlreichen Anwesenden, das Angebot der Schule auf sich wirken zu lassen.

Glasröhrchen biegen im Chemieraum: Der naturwissenschaftliche Bereich interessiert viele Viertklässler. Foto: Bego Barcic

Daraufhin gab es für alle Besucher die Gelegenheit, den Unterricht an der Gesamtschule Hüllhorst hautnah mitzuerleben: Zum einen konnten die Viertklässler mit ihren Eltern in zwei halbstündigen Einheiten dem Unterricht des jetzigen fünften Jahrgangs beiwohnen. Zum anderen bestand die Möglichkeit, am „Schnupper-Unterricht“ mit einer reinen Grundschulkinder-Gruppe aktiv teilzunehmen. Hier führten die jungen Besucher beispielsweise im Fach Chemie erste Versuche mit dem Bunsenbrenner durch oder riskierten in den Biologieräumen einen Blick durch das Binokular. Auch in den Fächern Technik, Physik, Informatik und Hauswirtschaft wurde fleißig gewerkelt, experimentiert und gebacken.

In der schuleigenen Mensa war für die Verpflegung gesorgt. Dort konnte man bei einem Imbiss oder einem Getränk eine kleine Pause einlegen und die vielfältigen Eindrücke verdauen.

Vielfältige Projektangebote: Hier sind Schwarzlicht-Impressionen aus dem Kunstpavillon zu sehen. Foto: Bego Barcic

Einen allgemeinen Überblick verschafften kommentierte Führungen, die von den Schülerinnen und Schülern der Schülervertretung geleitet wurden. Zahlreiche betreute Informationsstände, die über die Besonderheiten des Schulangebots Auskunft gaben, luden in der Pausenhalle zum Verweilen und Nachfragen ein. Neben den Abteilungen für die Neuaufnahme und die Oberstufe präsentierten sich hier zum Beispiel das Förder-/Forder- und das Ergänzungsunterrichtskonzept, die MINT-Schwerpunktsetzung, Auslandskontakte, die Schulsozialarbeit, der weit gefächerte AG-Bereich sowie vielfältige andere Projektgruppen.

Auch der Förderverein der Schule informierte über seine Arbeit und nahm die Gelegenheit wahr, um neue Mitglieder zu werben. Besonders beliebt bei den jungen Gästen waren dieses Jahr der Stand des Point-Kurses „Robo-Games“ mit seinen Lego-Robotern und der Stand des Ergänzungskurses „3D-Druck“ mit seinen modernen 3D-Druckern.

Blätterteigtaschen mit Apfelmusfüllung wurden in der Hauswirtschaft zubereitet. Foto: Bego Barcic

Am Ende waren alle Beteiligten durchweg positiv beeindruckt. Zufrieden zeigte sich auch Organisator Frank Vollus, der sehr erfreut über die hohe Resonanz trotz der angespannten Corona-Situation war und betonte: „Besonders viele Gäste haben die professionelle Abwicklung unserer Präsentationsveranstaltung gelobt.“ Diese verlief nach dem 3-G-Modell und einem strengen Hygienekonzept. Zusätzlich gab es ein ausgeklügeltes Einbahnstraßen-Leitsystem im Gebäude und die Lerngruppen waren stark dezimiert, so dass sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Veranstaltung sicher fühlen konnten.

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