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Stadt Lübbecke beschließt etliche Anschaffungen für Feuerwehr

Schutzkleidung soll schneller bereit stehen

Lübbecke

Die Stadt Lübbecke investiert in die Ausrüstung ihrer Freiwilligen Feuerwehr. Einstimmig hat der Hauptausschuss die Anschaffung gleich mehrerer Fahrzeuge beschlossen und zudem bei der Bekleidung eine Art Grundsatzbeschluss getroffen.

Von Friederike Niemeyer

Für ihre wichtige Arbeit benötigt die Feuerwehr immer wieder neue Fahrzeuge. Foto: WB

Durchschnittlich 35.000 Euro im Jahr gibt die Stadt für die Dienst- und Schutzkleidung der Kameraden aus. Quartalsweise wurde bislang der Bedarf an die Verwaltung gemeldet, die daraufhin gemäß der Vergabeordnung zunächst ausschrieb und Angebote einholte. Die Folge: Wartezeiten für die einzelnen Feuerwehrleute von bis zu einem halben Jahr.

Nun soll die Beschaffung über einen Rahmenvertrag geregelt werden. Der Auftrag wird einmal öffentlich ausgeschrieben und beinhaltet dann die Kleiderbestellung für zwei Jahre. So kann ganzjährig kurzfristig Bekleidung bestellt werden.

Mehr Löschwasser im Tank

Größer sind die Summen, die für neue Fahrzeuge ausgegeben werden sollen. Der Löschzug West benötigt ein neues Tanklöschfahrzeug, damit an die Einsatzorte mehr Löschwasser gebracht werden kann als die bisher möglichen 3700 Liter: Die Löschzüge Ost und Mitte können 6500 Liter transportieren. Eine Ersatzbeschaffung für ein Fahrzeug (Baujahr 2002) soll nun ein Wasservolumen von 3000 bis 4000 Liter bringen. Kosten 400.000 Euro.

Aber das alte Löschfahrzeug wird noch nicht ausgemustert: Es kann am Standort Borsigstraße für die Tagesbereitschaft der Feuerwehr noch gute Dienste tun.

Neuer Mannschaftswagen

Der Löschzug Mitte soll zudem einen Ersatz für sein altes Mannschaftstransportauto (Baujahr 1996) bekommen. Die Verwaltung rechnet mit Kosten von etwa 70.000 Euro.

Diese Anschaffungen waren schon im bereits abgestimmten Feuerwehrbedarfsplan angeregt worden. Die von Ratsmitglied An­dreas Eickmeier (FDP) in die Diskussion eingebrachte Möglichkeit, günstige Ausstellungsfahrzeuge zu wählen, werde von der Verwaltung mitbedacht, sagte Bürgermeister Frank Haberbosch. Es handele sich aber um seltene Glücksfälle, wenn so etwas möglich sei.

Weiteres Fahrzeug für Kanalschau

Nicht für die Feuerwehr, sondern für den Kanalnetzbetrieb soll noch ein Kastenwagen angeschafft werden. Das aktuelle Fahrzeug (Baujahr 2009) ist zwar noch nicht uralt, aber technisch veraltet und soll deshalb ersetzt werden. Es wird mit Kosten von etwa 65.000 Euro gerechnet.

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