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Orkan wirft im Skulpturengarten des Paderborner Bildhauers Wilfried Hagebölling 14 Bäume um

Schwere Schäden im kleinen Paradies

Paderborn

Der Skulpturengarten von Wilfried Hagebölling wird in diesem Jahr 20, aber das Jubiläumsjahr hat nicht gut angefangen. „Da entwickelt und pflegt man einen Garten so lange und dann das – das ist nicht schön“, sagt der Bildhauer und blickt auf die Spur der Zerstörung, die der Orkan Ende vergangener Woche auf dem ein Hektar großen Gelände in Sennelager hinterlassen hat.

Von Dietmar Kemper

Ein umgewehter Baum verfehlte diese Skulptur von Wilfried Hagebölling nur ganz knapp. Foto: Oliver Schwabe

Die heftigen Böen warfen 14 Bäume um, einer stürzte auf eine der Skulpturen zu, rutschte dann aber zum Glück noch haarscharf rechts daran vorbei. Besonders traurig ist der Künstler darüber, dass eine Zwillingseiche mit einem Umfang von mehr als sechs Metern buchstäblich auseinandergerissen wurde. Die Eiche sei ungefähr 350 Jahre alt und stamme noch aus der Zeit, als Paderborns Fürstbischof nach den Verheerungen des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) zehn Höfe in der Senne gründen ließ. Darunter waren der Forellenhof und der Güsenhof, auf dessen Gelände der Skulpturengarten entstand.

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