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Lange Warteliste nach Corona-Zwangspause: Vier Crashkurse im Freibad Werther

Schwimmenlernen muss nachgeholt werden

Werther

Wer nicht fangen kann, greift ins Leere. Wer nicht balancieren kann, fällt runter. Wer nicht schwimmen kann, geht unter – mit Folgen, die man sich gar nicht vorstellen mag. Es sind also nichts anderes als „lebensrettende Maßnahmen“, die gerade im Freibad Hochkonjunktur haben: Nachdem Kinder mehr als ein Jahr lang wegen Corona keine Gelegenheit hatten, das Schwimmen zu erlernen, sind die Schwimmkurse beliebt. Und ausgebucht.

Von Margit Brand

Super! Lisa Maria (6) hat sich getraut, zu springen, auch wenn es ein bisschen Überwindung gekostet hat. Offene Arme wie hier von Katja Kreft vom Förderverein sind genauso wichtig wie lobende Worte und viel Zuspruch. Foto: Margit Brand

Laura Schmidt steht mit ausgebreiteten Armen im Wasser und lächelnd gewinnend: „Spring, ich fange dich auf!“ Nicht alle sind so mutig wie Hannes (6), der sich ohne Zögern von der Treppe ins Nass stürzt. Die 23-jährige DLRG-Rettungsschwimmerin und ihr Team müssen die kleinen Teilnehmer von ganz unterschiedlichen Stellen abholen. Manche finden schon den Beckenrand bedrohlich, andere versuchen tapfer, die ersten Meter mit Schwimmgürtel um die Taille mit Froschbeinen zurückzulegen. Einige kommen bald zur Schule, andere sind schon neun Jahre alt.

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