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Heimatschutzverein Hohenwepel ehrt mit Herbert Bergmann (91) sein ältestes Mitglied

Seit 70 Jahren verdienter Schütze

Warburg-Hohenwepel

Der Heimatschutzverein Hohenwepel hat am Sonntag beim Schützenfrühschoppen verdiente Mitglieder geehrt. Eine besondere Auszeichnung wurde Herbert Bergmann zuteil, der mit 91 Jahren nicht nur das älteste Mitglied ist, sondern dem Verein seit nunmehr sieben Jahrzehnten angehört.

Jubilarehrung beim Heimatschutzverein Hohenwepel (von links) Vorsitzender Werner Ludwig, stellv. Vorsitzender Uwe Brechtken, Godehard Bierhoff, Ehrenoberst Friedhelm Kleinschmidt, Heinrich Wasmuth, Josef Engemann, Ehrenoberst Josef Wittkopp, Feldwebel 1. Kompanie Daniel Kleinschmidt, Herbert Bergmann, König Benedikt Ricken, Ehrenvorsitzender Franz Michels, Alfred Kaßmann, Gerhard Schäfers, Jürgen Freytag, Josef Strathaus und Oberst Wolfgang Ludwig Foto: Heimatschutzverein Hohenwepel

Nachdem wie berichtet bereits am Samstagnachmittag die Jubelkönigspaare der Jahre 2020 und 2021 beim Schützenball in der Hohenwepeler Schützenhalle geehrt wurden, konnten am Sonntagmorgen auch die Schützen, die dem Verein seit 25, 50, und 70 Jahren treu verbunden sind, ausgezeichnet werden.

Für 25 jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Jürgen Freytag, Peter Müller, Joachim Welter, Andreas Michels, Ludolf Steffens, Heino Dirks, Winfried Nolte und Daniel Kleinschmidt.

Der Orden für 50-jährige Mitgliedschaft wurde verliehen an Heinrich Wasmuth, Josef Engemann, Alfred Kaßmann, Gerhard Schäfers, Josef Strathaus und Berthold Henke.

Eine besondere Ehre wurde dem ältesten Schützenbruder des Heimatschutzvereins, Herbert Bergmann, zuteil. Unter stehendem Applaus wurde der 91-Jährige für seine 70-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Dafür hatte Bergmann, begleitet durch seinen Sohn, eine sehr lange Anreise auf sich genommen. Seit Jahrzehnten lebt der Jubilar schon im 200 Kilometer entfernten Erkrath, hat aber nie die Liebe und Nähe zu seinem Heimatort und Heimatschutzverein verloren.

Wann immer es ihm möglich war, sei er zu den Schützenfesten angereist, berichtete Vorsitzender Werner Ludwig. Bergmann habe zudem maßgeblichen Anteil daran gehabt, dass der Heimatschutzverein nach dem Zweiten Weltkrieg zukunftsweisend aufgestellt wurde und somit im Ort wieder Schützenfeste gefeiert werden konnten. Mit der Ehrenkompanie des Vereins war Bergmann am Samstagnachmittag in die Schützenhalle einmarschiert.

Im Anschluss an die Ehrungen öffneten sich dann auch die Türen für die Partnerinnen und Kinder der Schützenbrüder. An diesem Nachmittag wurde Kaffee und Kuchen im Speisesaal angeboten und an die jüngeren Gäste wurden Süßigkeitentüten verteilt. Unter den Klängen des Musikvereins aus Nörde klang der Frühschoppen in gemütlicher Atmosphäre in den frühen Abendstunden aus.

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