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Hauptmann Werner Temborius erhält Schulterband zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz – 300 Schützen feiern Herbstball in Salzkottens Stadtteil Scharmede

Seltene Auszeichnung

Salzkotten-Scharmede

Der Herbstball der St.-Petrus- und-Paulus-Schützenbruderschaft Scharmede hat mit den Ehrungen der Mitgliedsjubilare der Jahre 2020 und 2021 begonnen. Eine seltene Ehrung für 70 Jahre in der Bruderschaft ging dabei an Paul Richter. Im Anschluss wurden die Ehrungen des Bundes für verdiente Schützen verliehen.

Hohe Ehrungen wurden jetzt bei den Scharmeder Schützen vergeben: (hinten von links) Feldwebel Frank Hölscher, Dietmar Wasserkort, Jungschützenmeister Johannes Werning, (vorne von links) Oberstleutnant Meinolf Temborius, Bezirksbundesmeiser Michael Schütte, Cecilla Koch, Manfred Hohnwald, Hauptmann Werner Temborius, Schriftführer René Gimmler, Diözesanbundesmeister Mario Kleinemeier und Oberst Helmut Haße. Foto: Werner Gees

Zuvor erhielt von Oberst Helmut Haße die überraschte Cecilia Koch den Frauenorden in Silber für ihren langjährigen engagierten Einsatz beim Wickeln der Kränze für die Könige.

Bezirksbundesmeister Michael Schütte verlas die Ehrungen für die Silbernen Verdienstkreuze, die an Dietmar Wasserkort (langjähriger und verlässlicher Einsatz im Tambourcorpes), Frank Hölscher (Vorstandsmitglied im Schützenverein seit 2015, tolle Schieferarbeiten an der Schützenhalle), Manfred Hohnwald (beispielhafter Einsatz bei der Dachrenovierung der Schützenhalle) und Johannes Werning (Jungschützenmeister, Organisation des Bezirksjungschützentags und diverser Arbeitseinsätze) verliehen wurden.

Anschließend wurde René Gimmler der Hohe Bruderschaftsorden für seine zwölfjährige Tätigkeit im Schützenvorstand verliehen In zehn Jahre als Königsoffizier und aktuell als Schriftführer leiste er hervorragende Arbeit, lobte Bezirksbundesmeister Michael Schütte.

Der Höhepunkt der Ehrungen war die Verleihung des Schulterbandes zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz aus den Händen von Diözesanbundesmeister Mario Kleinemeier an Hauptmann Werner Temborius. Diese seltene und hohe Auszeichnung sei immer etwas sehr Besonderes, betonte der Diözesanbundesmeister in seiner Rede.

Werner Temborius ist seit 1977 Mitglied im Verein und seit mehr als 31 Jahren im Vorstand der Bruderschaft, davon 11 Jahre im geschäftsführenden Vorstand. 1990 folgten Wahl und Eintritt in den Vorstand als Fahnenoffizier, ab 1995 Wahl zum Königsoffizier, ab 2010 Wahl zum Hauptmann – bis heute. Werner Temborius erhielt im Jahr 1989 das silberne Verdienstkreuz, 1999 den Hohen Bruderschaftsorden und im Jahr 2011 das St.-Sebastianus-Ehrenkreuz.

Zudem arbeitete er zehn Jahre im Kirchenvorstand mit und ist heute noch das Bindeglied zwischen der Kirche und der Schützenbruderschaft. Mit dieser Auszeichnung soll das Lebenswerk und seine außerordentliche Leistung für die Schützenbruderschaft Schar­mede gewürdigt werden.

Im Anschluss erklang endlich wieder Marschmusik von Musikverein und Tambourcorps Scharmede zum traditionellen Fahneschlagen für die ausgezeichneten Schützen und Jubilare. Danach feierten mehr als 300 Gäste nach der 2G-Regel einen tollen Herbstball in der Schützenhalle bis in die frühen Morgenstunden.

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