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Heinz Strunk lässt 200 Besucher im Bielefelder Lokschuppen an seinen Gedanken teilhaben

Senile Ängste eines Kannibalen

Bielefeld

Lieder zu Ehren des Kaffees und Pilgerreisen zu Autobahnkirchen sind nur zwei der Dinge, die Heinz Strunk einfallen, wenn er allein zuhause sitzt. Wo andere einfach nur auf dumme Gedanken kommen in häuslicher Isolation in pandemischen Zeiten, entwickelt der Autor und Musiker gleich neue Genres.

Von Kerstin Panhorst

Heinz Strunk nahm die Besucher anhand seiner Tagebucheinträge mit auf eine irrwitzig komische Fahrt auf seiner Gedankenachterbahn. Foto: Kerstin Panhorst

Drei Jahre lang hat er öffentlich Tagebuch geschrieben, in der „Titanic“. Was als Parodie auf Diarien bedeutungsvoller Schriftsteller begann, entwickelte jedoch bald ein ganz eigenes Leben zwischen Kurzessayistik, Aphorismus, Quatsch, Trübsinn und schrägen Alltagsbetrachtungen.

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