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Paderbornerin Finja Miriam Weber ist Delegierte des Bistums beim Synodalen Weg und fordert gleiche Rechte ein

Sie möchte eine Erzbischöfin

Paderborn

Bischöfe sind gar nicht staubtrocken. „Sie haben uns viel von sich erzählt und wollten auch viel von uns wissen“, erinnert sich Finja Miriam Weber an ein Essen bei der dritten Synodalversammlung Anfang Februar in Frankfurt. Mit dem Satz „Der Tisch kann eine Frauenquote gebrauchen“ hatte sich die gebürtige Paderbornerin mit zwei weiteren jungen Frauen zu den zwei Erz- und drei Weihbischöfen gesetzt. Am Ende durfte Finja Miriam Weber sogar den Ring des Freiburger Erzbischofs Stefan Burger anprobieren.

Von Dietmar Kemper

Finja Miriam Weber öffnet die Tür des Paradiesportals des Paderborner Domes. Wohin führt der Weg der katholischen Kirche? Foto: Dietmar Kemper

Die 21-Jährige ist eine von drei Delegierten unter 30 des Erzbistums Paderborn für den Synodalen Weg, den Reformprozess der katholischen Kirche mit dem Ziel, sich für die Zukunft aufzustellen. Und das in einer Zeit, in der immer mehr Menschen ihr angesichts von Missbrauchsskandalen den Rücken kehren und bezweifeln, dass diese Institution eine Zukunft hat.

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