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Bau des „Create.Hub“ in Holzminden hat begonnen – Ein Stück urbanes „Feeling“ aufs Land geholt

So sieht die Zukunft der Arbeit aus

Holzminden

Morgens mit Hut, Butterbrotdose und Warmhaltekanne ausgerüstet verlässt der Mann das Haus, bekommt von der Ehefrau noch einen Schmatzer auf die Wange und trudelt abends, pünktlich zum Abendessen und vor der Tagesschau, wieder ein. Dieses Bild ist in der Arbeitswelt 2021 eigentlich längst überholt, dennoch gibt es weiter ganz viele klassische Nine to five-Jobs. Gerade in ländlichen Region wie dem Weserbergland würden noch zu wenige die Möglichkeiten, die die Digitalisierung für eine Veränderung des Arbeitsalltags biete, nutzen, meint Lisa Künnecke. Sie ist dabei, das zu ändern.

Von Ralf Brakemeier

Ideengeberin und künftige Leiterin des „Create.Hub“ in Holzminden ist Lisa Künnecke. Die 32-Jährige hat viel Erfahrung im urbanen Arbeiten gesammelt. Foto: Ralf Brakemeier

Büros auf Zeit, Coworking-Space, externe Seminar- und Werkräume, Hybrid-Studio – ganz viel, was das moderne Arbeiten vor allem in den Großstädten ausmacht, entsteht zur Zeit in Holzminden. „Corona hat uns gezeigt, was möglich ist. Homeoffice statt Präsenzarbeit, virtuelle Treffen statt Reisen durch die ganze Welt. Das sorgt für eine Flexibilisierung der Arbeitswelt, schafft private Freiräume, ist effizient und schont zugleich auch noch die Umwelt.“ Lisa Künnecke hat Betriebswirtschaft studiert und arbeitete für angesehene Agenturen unter anderem in Köln und Düsseldorf. Gebürtig stammt die Tochter des Unternehmers Carl-Otto Künnecke aus dem eher beschaulichen Holzminden. Und genau hier entsteht gerade ein Stück Großstadt auf dem Lande.

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