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David Lohöfener aus Werther erzielt im Fotowettbewerb der Landwirte den ersten Preis

So sieht wahre Liebe aus

Werther/Rahden

Kuhversteher, Kälberfreund, Landschaftspfleger, Kartoffelanbauer: Das ganze Spektrum der lokalen Landwirtschaft spiegelt sich in den eindrucksvollen Fotos wieder, die für den „OWL-Wettbewerb Bildkommunikation 2021“ eingereicht worden sind. Eine Jury kürte jetzt die schönsten Fotos: David Lohöfener aus Werther hat mit seinem Bild den ersten Preis erzielt.

Auf Du und Du mit den Tieren: David Lohöfener im Kreise seiner „Arbeitskollegen“. Foto: Carina Nölker

Der Wettbewerb hat zum zehnten Mal gemeinsam mit der Fachschule für Agrarwirtschaft Herford und dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV)/Bezirksverband OWL stattgefunden. Im Unterrichtsfach Kommunikation hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe erhalten, ihren Beruf sowie ihr Leben und Arbeiten in der Landwirtschaft zu zeigen. Das diesjährige Motto: „Landwirtschaft lokal – vielseitig und verantwortungsbewusst“. Am Ende lieferte jeder Studierende mehrere Bilder ab. Diese wurden von einer Jury aus Lehrern und Vertretern des Bezirksverbandes bewertet.

Die Gewinner sind am Donnerstag auf dem Hof von Finn und Vater Wilfried Schütte in Rahden ausgezeichnet worden. Die zwölf Nachwuchslandwirte kommen aus ganz Ostwestfalen-Lippe. „Sie haben das richtige Auge, Händchen und Gespür bewiesen“, gratuliert Antonius Tillmann vom WLV-Bezirksverband. Lehrerin Britta Müller lobt: „Es sind tolle Bilder herausgekommen, die den Hofalltag vor der Linse präsentieren.“

Wettbewerb will Verständnis wecken und Brücken bauen

Vorteile abbauen, Verständnis wecken, Brücken bauen – das möchte der landwirtschaftliche Berufs-stand. „Ihr stellt mit euren Bildern ein Bindeglied zwischen Bauern und Bürgern dar“, betont Jury-Mitglied Stefan Schmidt. „Mit den Bildern möchten wir Aufklärungsarbeit leisten und mehr Bewusstsein für die heimische Landwirtschaft schaffen.“ Teilnehmer Finn Schütte schwärmt: „Wir arbeiten in einem Umfeld, geprägt von den Jahreszeiten und den Naturkreisläufen.“ Er liebt das Leben mit den Tieren und an der frischen Luft. Vielen sei das nicht vergönnt. Er sehe seinen Beruf und seine Arbeit mit viel Freude, auch wenn die Lage der Bauernfamilien, die Erzeugerpreise, der Auflagendruck sowie die zunehmende Bürokratie große Herausforderungen seien. Er glaubt, dass die Land-wirtschaft in einer Umbruchphase sei und sich verändern werde.

Das sieht auch David Lohöfener so. Die Arbeit in der Natur und mit den Tieren sei ein Geschenk und seit Jahrtausenden im Kern doch die gleiche. Sein Siegerfoto zeigt eindrucksvoll die gegenseitige Zuneigung zwischen ihm und seinen Tieren.

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