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Viele Unternehmen im Kreis haben Handelsbeziehungen nach Russland: IHK befürchtet „gravierende Folgen“

So trifft der Ukraine-Krieg Paderborns Wirtschaft

Paderborn

Der Krieg in der Ukraine mit allem menschlichen Leid sowie die noch nicht abzuschätzenden Folgen für die Wirtschaft bereiten im Kreis Paderborn vielen Menschen große Sorgen. Die extrem steigenden Energiekosten sind nur ein Problem. Wie sehen Industrie- und Handelskammer, Wirtschaftsförderung und betroffene Firmen die Entwicklung? Das WV hat nachgefragt.

Von Jörn Hannemann und Ingo Schmitz

Der Schwergutspezialist Universal Transport war bislang auch viel in Russland tätig. Zur Fußball-WM 2018 brachte das Paderborner Unternehmen, 30 gewaltige Biertanks mit einem Durchmesser von jeweils 5,70 Metern nach Lipezk. Foto: Universal Transport

Nach Angaben von IHK-Geschäftsführer Jürgen Behlke gibt es im gesamten Hochstift etwa 45 Betriebe, die wirtschaftliche Kontakte in die Ukraine haben. Deutlicher intensiver sind da schon die Beziehungen in Richtung Moskau: Allein im Kreis Paderborn gibt es 40 Firmen, die nach Russland exportieren. Benteler betreibt im russischen Kaluga ein Werk. Dort werden mit etwa 300 Mitarbeitern Fahrwerke und Komponenten für Autohersteller produziert. Behlke geht davon aus, dass der Krieg für die heimischen Firmen gravierende Folgen haben wird.

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