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In der Steinhagener Patthorst setzt man auf Douglasie, Traubeneiche, Esskastanie und die natürliche Verjüngung

So wird der Wald klimaresistenter

Steinhagen

2007 war es Kyrill, 2018 Friederike – zwei Winterstürme, die verheerende Folgen auch für die Steinhagener Patthorst hatten. Ganze Waldstücke waren zerstört, Bäume großflächig umgefallen. Doch nur mit Rodung der alten und Anpflanzung neuer Bäume ist es nicht getan.

Von Annemarie Bluhm-Weinhold

Förster Johannes-Otto Lübke vor einer Fläche, die Friederike zerstört hat. Von unten wächst Neues, aber die großen Esskastanienbäume haben dem Sturm getrotzt und sind als klimaresistente Bäume gerne gesehen. Wenn auch nicht flächendeckend, so sollen sie vereinzelt 2500 Douglasien sind auf einen Hektar Waldfläche neu angepflanzt und nun vom wuchernden Adlerfarn befreit worden. Mit der nordamerikanischen Douglasie hat man auch hierzulande seit Jahrzehnten gute Erfahrungen gemacht. Foto: Annemarie Bluhm-Weinhold

Bevor ein kleiner Nadelbaum Lebensreife erlangt, sind aufwendige Pflegemaßnahmen nötig, wie der Förster für den Altkreis Halle Johannes-Otto Lübke vom Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe des Landesbetriebs Wald und Holz deutlich macht.

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