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Betreuter Herforder soll auf Vater (50) eingestochen haben – Haftbefehl wegen versuchten Totschlags

Sohn (23) spricht von Notwehr

Herford

Der 23 Jahre alte Herforder, der am Dienstagmittag in seiner Wohnung an der Lessingstraße auf seinen Vater eingestochen haben soll, sitzt seit Mittwoch in Untersuchungshaft – wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.

Von Bernd Bexte

Tatort Lessingstraße: In seiner Wohnung soll der unter Betreuung stehende Sohn den Vater angegriffen haben. Foto: Koteras-Pietsch

Das hat am späten Vormittag ein Haftrichter angeordnet. Bei der Anhörung in Bielefeld gab der junge Mann an, in Notwehr gehandelt zu haben. Der Vater habe wegen eines Streits seine Wohnung verlassen sollen, was dieser offenbar nicht tat – dann eskalierte die Situation. Mit einem Messer soll der Sohn dreimal zugestochen haben, unter anderem in den Nierenbereich. Der 50-Jährige war dann auf die Straße geflüchtet.

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