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Klassen neun der Sekundarschule Höxter setzen ein Zeichen und verkaufen Brezel

Solidarität mit Menschen in der Ukraine

Höxter

„Wir können den Krieg leider nicht stoppen. Wir können aber einen kleinen Beitrag leisten und mit einer kleinen Geldspende den Menschen in der Ukraine helfen.“ Die Sekundarschule in Höxter hat im Rahmen des Projekts Begegnung eine Solidaritätsaktion gestartet.

Von Jürgen Drüke

Hilfe für die Menschen in der Ukraine: Dafür stehen (oben von links): Silas Arendt, Finn Schneegaß Leonie Dell, Max Gring SV-Lehrer Lukas Löhers sowie unten (von links) Sina Wollenberg, Colin Heine, Zue Molitor und Schulleiter Uwe Scharrer von der Sekundarschule Höxter.Hilfe für die Menschen in der Ukraine: Dafür stehen (oben von links): Silas Arendt, Finn Schneegaß Leonie Dell, Max Gring SV-Lehrer Lukas Löhers sowie unten (von links) Sina Wollenberg, Colin Heine, Zue Molitor und Schulleiter Uwe Scharrer von der Sekundarschule Höxter. Foto: Jürgen Drüke

Die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der vier neunten Klassen werden 400 Brezel für jeweils einen Euro verkaufen. Dieses geschieht an diesem Dienstag und am Freitag, 18. März, jeweils in den beiden großen Pausen. „Wir haben uns im Unterricht mit dem schrecklichen Krieg beschäftigt“, berichtet SV-Lehrer Lukas Löhers.

Keine Entschuldigung

„Wir verurteilen mit der Aktion das sinnlose Bombardieren von Städten, das tausendfache Morden und das unendliche Leid, welches Millionen Menschen in der Ukraine ertragen müssen. Für Putins- Krieg gibt es keine Entschuldigung“, betont Silas Arendt, stellvertretender Klassensprecher der Klasse 9b. „Hinter der Invasion verbergen sich territoriale und wirtschaftliche Interessen“, ist 9b-Klassensprecherin ­Sina Wollenberg überzeugt.

„Total unnötig und schrecklich. Kinder und Jugendliche müssen sterben“, ist 9a-Klassensprecherin Zue Molitor fassungslos. „Es besteht die Gefahr eines nuklearen Krieges“, warnt 9c-Klassensprecher Max Gring. „Die Menschen in Russland wollen Frieden wie wir“, betont 9d-Klassensprecher Colin Heine. „Im Krieg gibt es nur Verlierer“, sagen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule.

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