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WESTFALEN-BLATT-Weihnachtsaktion unterstützt die Organisationen in OWL

Ansturm auf die Tafeln: Ihre Spende hilft!

Es ist eine gute Tradition, dass diese Zeitung alljährlich Mitte November ihre Weihnachtsspendenaktion beginnt. So ist es auch in diesem Jahr, und doch ist diesmal vieles anders.

Uwe Grühl ist bei der Herforder Tafel für die Logistik verantwortlich. Er freut sich über Äpfel, die Bürger gespendet haben Foto: Christian Althoff

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

In den vergangenen Jahrzehnten kam das Geld, das viele von Ihnen gespendet haben, immer kleinen Gruppen unserer Gesellschaft zugute. Familien mit geistig behinderten Kindern etwa, wenn wir Ihre Spenden an die Andreas-Gärtner-Stiftung weitergeleitet haben. Oder Familien, die ein herzkrankes Kind haben, wenn Ihre Spenden an das McDonald‘s-Elternhaus in Bad Oeynhausen gingen.

Diesmal wird das anders sein. Es ist kein Jahr wie jedes andere, das spürt jeder von uns, auch finanziell. Getrieben von den Energiekosten steigen die Preise fürs Essen in einem in Deutschland kaum gekannten Maß. Viele Menschen, die es bisher irgendwie durch den Monat geschafft haben, stehen seit Wochen vor ungeahnten Herausforderungen.

Der Landesverband der Tafeln in Nordrhein-Westfalen hat uns berichtet, dass die 172 Tafeln in Nordrhein-Westfalen inzwischen regelmäßig etwa 500.000 Menschen helfen. Das sind fast doppelt so viele wie noch zu Jahresbeginn. Das ist keine kleine gesellschaftliche Gruppe mehr, die Hilfe braucht, das sind tausende Familien. Und deshalb haben sich Redaktion und Verlag entschieden, Sie in diesen Jahr um Spenden für die Tafeln in Ostwestfalen-Lippe zu bitten. Die Tafeln sind gemeinnützig. Sie werden von tausenden Ehrenamtlichen betrieben, und sie finanzieren sich durch den Obolus, den ihre Kunden dort lassen – in der Regel ein, zwei oder drei Euro pro Einkauf. Und von Spenden.

Foto:

Tafeln können kaum sparen: Sie brauchen Sprit, um mit ihren Kühltransportern die Lebensmittel abzuholen. Sie brauchen Strom, um ihre Kühlschränke und Kühltruhen in Betrieb zu halten. Und manche brauchen Geld, um die Entsorgung der vielen verdorbenen Lebensmittel zu bezahlen, die sich natürlich auch in den Lebensmittelspenden finden.

Die Tafeln und damit ungezählte Familien zu unterstützen war vielleicht nie wichtiger als in diesem Winter. Deshalb bitten wir Sie: Helfen Sie, wenn Sie es können. Jede Spende, und sei sie noch so klein, hilft, den Betrieb der Tafeln zu sichern.

Hier können Sie spenden:

Auch wenn es die Aufgabe des Staates sein sollte, bei allen Bedürftigen für genügend Essen zu sorgen: Dies ist nicht die Zeit für Debatten. Dies ist die Zeit, in der geholfen werden muss. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Herzlichst, Ihr

Ulrich Windolph

Chefredakteur

In einem Beitrag der ARD wird die Arbeit der Tafel in Herford vorgestellt. Hier geht es zu dem Video in der ARD-Mediathek.

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