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Ergebnisse der Prüfung sorgen für Erleichterung

Sperrung der Ahornbrücke in Altenbeken wird aufgehoben

Altenbeken

Die Ahornbrücke in Altenbeken wird wieder freigegeben. Wie die Gemeinde am Donnerstagnachmittag bekannt gab, wird das Team vom Altenbekener Bauhof die Sperrung bereits an diesem Freitag, 25. Februar, aufheben.

Die Sperrung der Ahornbrücke kann aufgehoben werden. Die maximale Traglast wird zunächst auf 12 Tonnen begrenzt. Foto: Wessels

Im Zuge einer Brückenprüfung im August 2021 waren erhebliche Schäden an der Ahornbrücke festgestellt worden. Der Gutachter empfahl seinerzeit die sofortige vollständige Sperrung der Brücke, auch für Fußgänger und Radfahrer. Da zwischenzeitlich gar ein Abriss im Raum stand, gab die Gemeinde weitergehende Prüfungen in Auftrag. Untersucht werden sollte, ob die Spannglieder Risse aufweisen und in welchem Zustand sich Verpressmörtel und Beton befinden. Jetzt liegen die Ergebnisse vor und sorgen für Aufatmen im Altenbekener Rathaus.

Wie Martin Sprenger vom gleichnamigen Altenbekener Ingenieur-Büro mitteilt, habe sich die Befürchtung einer Spannungsrisskorrosion in den Spanngliedern nicht bestätigt. Dies sei ihm von der mit der Prüfung beauftragten Firma Kiwa mitgeteilt worden.

Zwar werde der abschließende Prüfbericht derzeit noch erstellt, die Ahornbrücke könne aber für den Verkehr kurzfristig wieder freigegeben werden. Mit einer Einschränkung: Statt des bisherigen zulässigen Gesamtgewichts von 30 Tonnen muss die Verkehrslast auf 12 Tonnen reduziert werden.

Für die meisten Nutzer der Brücke dürfte dies allerdings kein nennenswerter Nachteil sein. Laut Bauamtsleiter Thomas Sänger gilt die Gewichtsbeschränkung vorerst nur vorübergehend. „Es wird eine statische Nachberechnung erfolgen und dann erstellen wir einen Sanierungsplan. Die Sanierungsarbeiten selbst werden dann wieder zeitweise Brückensperrungen erforderlich machen.“

Bürgermeister Matthias Möllers ist erleichtert und freut sich über das gute Ergebnis. „Zum Glück ist die Ahornbrücke in einem besseren Zustand, als zunächst befürchtet. Anwohner und Besucher haben in den vergangenen Monaten erhebliche Einschränkungen durch die weiträumigen Umleitungen in Kauf nehmen müssen. Ich danke allen für ihre Geduld, aber Sicherheit geht nun mal vor“.

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