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Delegiertenversammlung: Caritasverband im Dekanat Büren schaut auf schwieriges, aber erfolgreiches Jahr zurück

Stabil durch die Krise gesteuert

Büren

Wir schauen auf ein schwieriges, aber auch sehr erfolgreiches Jahr zurück,“ berichteten Antje Brüggemann und Christian Bambeck, beide im Vorstand des Caritasverbandes im Dekanat Büren sowie der Caritas Alten- und Krankenhilfe. Sie gaben jetzt den rund 40 Teilnehmern der Delegiertenversammlung einen Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr.

Herzliche Verabschiedung: Antje Brüggemann (rechts) und Christian Bambeck (links) dankten den scheidenden Mitgliedern des Caritasrates (von links) Gerda Göckede, Josef Hillebrand, Bernhard Holtkamp und Johannes Hillebrand. Foto: Caritas

Die sich zum Teil täglich ändernden Hygiene-Auflagen der Pandemie hätten die ambulante Versorgung, die Arbeit in den Altenheimen und Tagespflege-Einrichtungen stark belastet. Auch die Beratungstätigkeit sei zeitweise fast zum Erliegen gekommen. „Aber dank des enormen Einsatzes unserer 560 Mitarbeiter kamen wir stabil und sicher durch die Krise. So konnten wir verhindern, dass unsere gute wirtschaftliche Substanz durch Corona belastet wurde,“ sagte Bambeck.

Erleichtert seien er und seine Vorstandskollegin, dass in keiner ihrer Caritas-Einrichtungen Corona ausgebrochen sei. Auch sei die Impfbereitschaft und -quote der Mitarbeiter hoch. Eine weitere Folge der Pandemie sei das gewachsene Ansehen der Pfleger und Pflegerinnen in der Öffentlichkeit. Die Caritas habe dies mit einer überdurchschnittlich hohen Tarifentwicklung begleitet.

Gut 560 Mitarbeiter

Anschließend verabschiedete Antje Brüggemann vom Vorstand feierlich vier Mitglieder des Caritasrates. Sie hatten über viele Jahre die Arbeit des Vorstandes begleitet und traten nun nicht mehr zur Wahl an. Antje Brüggemann dankte Gerda Göckede, Bernhard Holtkamp, Josef Hillebrand und Johannes Hillebrand mit den Worten: „Sie haben dazu beigetragen, richtungsweisende Entscheidungen der Caritas Büren menschlich einfühlsam und kompetent mitzutragen. Auf diese Weise haben Sie maßgeblich mitgewirkt, das Unternehmen zu einem qualitätsorientierten, modernen Wohlfahrtsunternehmen für Bedürftige sowie als Arbeitgeber für viele Mitarbeiter im Altkreis Büren attraktiv zu machen“, betonte sie.

Bei der Delegiertenversammlung wurde auch der Caritasrat – das Aufsichtsgremium der Caritas in Büren – neu gewählt. Im Amt bestätigt wurden Ludger Eilhard-Chrobak, Annette Stracke und Anne Happe. Neu hinzu gewählt wurden Michael Brohl, Professor Dr. Ing. Franz Feyerabend, Friedhelm Weber und Elisabeth Wöhler. Alle nahmen die Wahl an. Die konstituierende Sitzung findet am 7. September in Büren statt.

Der Caritasverband im Dekanat Büren und die Caritas Alten- und Krankenhilfe sind zusammen ausgezeichnete Arbeitgeber und attraktive Ausbilder in der Region. Gut 560 Mitarbeiter bieten Beratung und praktische Hilfe für alte und kranke Menschen, Personen in schwierigen Lebenssituationen und wirtschaftlichen Notlagen sowie aus anderen Gründen für Bedürftigkeit. Zur Caritas Büren gehören insgesamt zwei Altenheime, vier Tagespflegen, sechs Caritas-Sozialstationen sowie zahlreiche weitere pflegeergänzende und andere Beratungsangebote.

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