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Corona-Situation lasse keine Wahl

Stadt Büren sagt Moritzmarkt ab

Büren

Der Bürener Moritzmarkt sollte am letzten Septemberwochenende gefeiert werden. Doch die steigenden Inzidenzzahlen und die Tatsache, dass immer mehr Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt werden müssten, ließen die Feier nicht zu, hat die Stadtverwaltung am Dienstag mitgeteilt. 

Ritterfest und verkaufsoffener Sonntag: der Moritzmarkt 2019. Foto: Oliver Schwabe

Die Absage falle schwer, betont Bürgermeister Burkhard Schwuchow: „Diese Entscheidung zum zweiten Mal treffen zu müssen, tue ich und mit mir viele Beteiligte schweren Herzens.  Ich bitte um Verständnis. Aber diese Entscheidung ist von Vernunft und Verantwortung geprägt, denn als Veranstalter müssen wir Sorge für die Gesundheit der Bevölkerung tragen und bei der Eindämmung des Coronavirus helfen.“

Einige Pläne und Vorbereitungen, die nun hinfällig sind, waren schon auf dem Weg. „Wir haben bis jetzt gehofft, den Moritzmarkt feiern zu können. Aber der Zeitpunkt der Absage ist gekommen. Corona hat wieder einmal unsere Pläne geändert“, sagt Schwuchow und erläutert weiter, dass die Absage auch mit Blick auf die Entscheidungen anderer Kommunen gefallen sei. Außerdem weist er darauf hin, dass auch sämtliche Schützenfeste im Stadtgebiet ausfallen mussten. „Was für die Schützenvereine galt, hat auch Gültigkeit für die Stadt, wenn Gesundheitsrisiken bestehen.“ 

Schwuchow blickt bei aller Wehmut über die Absage doch mit Optimismus in das kommende Jahr, wenn hoffentlich steigende Impfzahlen mehr Freiheiten und Normalität zulassen: „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Lassen Sie uns mit Optimismus den Moritzmarkt 2022 erwarten.“

Stattfinden soll nach derzeitigem Stand aber der Nikolausmarkt, bevor die Organisatoren dann den Neustart der Veranstaltungen im Jahr 2022 vorbereiten.

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