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Zehn Hektar als Ersatzfläche für die Polizeischule nach Bau der Gedenkstätte Stalag 326 in Schloß Holte-Stukenbrock

Stadt sichert sich Vorkaufsrecht

Schloß Holte-Stuk...

Per Dringlichkeitsbeschluss haben Bürgermeister Hubert Erichlandwehr und ein weiteres Ratsmitglied eine Satzung beschlossen, die der Stadt das Vorkaufsrecht für zehn Hektar Land zubilligt, das zwischen dem Gelände der Polizeischule in Stukenbrock-Senne und der Landesstraße 756 (Paderborner Straße) liegt. Dieses Vorverkaufsrecht greift, wenn der Besitzer der drei Flurstücke sein Land verkaufen will.

Monika Schönfeld

Im heutigen Eingangsbereich der Polizeischule entsteht demnächst das Besucherzentrum der Gedenkstätte. Dafür braucht die Polizei Ausgleichsfläche. Foto: Monika Schönfeld

Hintergrund ist, dass das Bildungszentrum Erich Klausener (Landespolizeischule) etwa zehn Hektar Fläche verlieren wird, wenn die Gedenkstätte Stalag 326 mit Besucherzentrum und Freigelände den Platz beansprucht, der zurzeit auch Gelände des Landesamts für Aus- und Fortbildung der Polizei in NRW ist. „Wir haben in Gesprächen ausgelotet, dass die Polizei nach Möglichkeit ein direkt angrenzendes Gelände als Ersatz braucht, das nicht durch eine Straße wie etwa am Emsweg abgetrennt wird“, sagt Werner Thorwesten, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft und Stadtentwicklung in der Stadtverwaltung. Die Stadt habe auf dem Verhandlungswege noch keine Einigung erzielt. „Aber es hat schon Nachfragen Dritter gegeben, was auf diesem Gelände erlaubt und möglich sei“, sagt Thorwesten. Außerdem sei das Gelände auf einer Immobilienplattform zu einem weitaus höheren Preis angeboten worden. „Deshalb war die Dringlichkeit gegeben.“

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