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100 Beschäftigte des MZG protestieren im Tarifstreit bei Kundgebung vor Bad Lippspringer Rathaus – Schlichtung abgelehnt

Stadt verbietet Verdi erneut Plakate

Bad Lippspringe

Der Tarifstreit zwischen dem Medizinischen Zentrum für Gesundheit (MZG) und der Gewerkschaft Verdi für die 1400 Beschäftigten des MZG geht in die nächste Runde. Etwa 100 Mitarbeiter des MZG nahmen am Mittwoch an einem Warnstreik und einer Kundgebung vor dem Lippspringer Rathaus teil. Die stellvertretende Verdi-Bezirksgeschäftsführerin Walburga Erichsmeier bekräftigte dort die Forderung nach einer Rückkehr in den Tarif für den Öffentlichen Dienst (TVÖD) und gab bekannt, dass die Stadtverwaltung der Gewerkschaft erneut eine Plakataktion untersagt hat.

Von Uwe Hellberg

Bei der Kundgebung vor dem Rathaus präsentierten Beschäftigte neue Plakate. Die Stadtverwaltung lehnte eine Genehmigung der Plakatierung jedoch ab. Foto: Oliver Schwabe

Wie mehrfach berichtet, war dies schon einmal geschehen. Als Verdi ein Motiv kurzzeitig plakatierte, dass als Karikatur den MZG-Geschäftsführer Achim Schäfer darstellte, der auf eine blutende Hand trat. Verdi ging gegen das Verbot an, es kam zu einem Vergleich – über 20 Plakate ohne die blutige Darstellung.

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