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Bielefelder FDP kritisiert „Luxusausgaben“ – 12.000 Euro für Holzmöbel

Stadt zahlt 60.000 Euro für Altstadt-Möblierung

Bielefeld

Auf Anfrage der FDP hat die Bielefelder Stadtverwaltung die Kosten für die Möblierung der Altstadt offengelegt. „Insgesamt hat die Stadt bislang etwas mehr als 60.000 Euro hierfür ausgegeben“, teilen die Liberalen mit.

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Im Rahmen des Altstadt-Projektes sind neue Sitzgelegenheiten geschaffen worden. Foto: André Best

Hinzu kämen noch Aufwendungen von Bielefeld Marketing, die Kosten für den Kauf von Tischtennisplatten, Kicker und anderes übernommen habe. „11.000 Euro alleine für die Bodenvorbereitung zur Aufstellung der Tischtennisplatten und fast 12.000 Euro für die Sperrholzmöbel erscheinen uns als Luxusausgabe. Vielleicht hätten wir stattdessen mehr in Gestaltungsexpertise investieren sollen, denn vieles wirkt doch recht plan- und lieblos hingestellt“, kritisiert FDP-Ratsherr Gregor vom Braucke in der Stellungnahme. Die sogenannten Hochsitzlandschaften aus unbehandeltem Holz seien zudem aufgrund von Vermüllung kein großer Gewinn für eine anziehende Innenstadt und in Berlin schon wieder ein Auslaufmodell.

Die Freien Demokraten sind eigenen Angaben zufolge unzufrieden mit dem Kosten-Nutzen-Verhältnis. Vom Braucke: „Neben einzelnen Kostenpositionen wundern wir uns auch, wie schnell hier die öffentliche Beschaffung funktioniert hat. Als es etwa um mobile Luftfilter ging, wurden deutlich längere Zeiträume in die Diskussion gestellt. Anscheinend dauert es immer so lang wie es passt. “

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